Feu­er in Iserlohn

18. August 2013
von Redaktion

„Obe­re Mühle“
1 4 6 13Gegen 23:25 Uhr gin­gen ges­tern in der Ein­satz­zen­tra­le der Feu­er­wehr Iser­lohn zahl­rei­che Not­ru­fe ein. Gemel­det wur­de ein Dach­stuhl­brand mit star­ker Rauch­ent­wick­lung. Auch von meh­re­ren Explo­sio­nen war die Rede. Da das Objekt als sehr ver­schach­telt gilt und zahl­rei­chen unter­schied­li­chen Nut­zun­gen dient, ver­an­lass­te der Ein­satz­lei­ter bereits auf der Anfahrt in Höhe Stadt­bahn­hof die Tren­nung des Lösch­zu­ges. Somit wur­de das Objekt über zwei Wege, den Pas­to­ren­weg und über die Obe­re Müh­le ange­fah­ren. In der ers­ten Erkun­dung wur­de ein im Voll­brand ste­hen­der PKW unter einem offe­nen Fabrik­dach fest­ge­stellt. Der Brand hat­te bereits das dar­über lie­gen­de Dach auf einer Flä­che von ca. 30m x 8m erfasst. Da es sich um die Über­da­chung eines Innen­ho­fes han­del­te, bestand die Gefahr eines Über­gan­ges des Feu­ers auf wei­te­re Gebäu­de­tei­le. Ein angren­zen­des Wohn­haus war bereits vor Ein­tref­fen der Feu­er­wehr von der Poli­zei geräumt wor­den.  Unter Atem­schutz wur­den im Ver­lauf des Ein­sat­zes 4 C- Roh­re zur Brand­be­kämp­fung vor­ge­nom­men. Als sehr auf­wän­dig stell­ten sich die Nach­lösch­ar­bei­ten dar, da an zahl­rei­chen stel­len die Dach­ab­dich­tung abge­tra­gen wer­den muss­te, um Glut­nes­ter errei­chen zu kön­nen. Im Ein­satz waren neben der Berufs­feu­er­wehr und dem Ret­tungs­dienst die Lösch­grup­pen Stadt­mit­te und Ober­grü­ne.  Wäh­rend des ca. 4- stün­di­gen Ein­sat­zes wur­de die Feu­er­wa­che durch die Lösch­grup­pen Brem­ke und Iser­loh­ner Hei­de, der Son­der­ein­heit Funk und dem Lage­dienst der Berufs­feu­er­wehr besetzt.