Ense-Bre­men – Raub auf Lebensmittelgeschäft

27. Juni 2014
von Redaktion
Polizei im Einsatz

Poli­zei im Einsatz

Ense (Kreis Soest) Kurz vor Geschäfts­schuss betra­ten am Don­ners­tag­abend, gegen 21:55 Uhr, zwei bewaff­ne­te Täter einen Lebens­mit­tel­markt in der Haupt­stra­ße. Sie hiel­ten den bei­den Ange­stell­ten, einer 30-jäh­ri­gen Fili­al­lei­te­rin und einem 23-jäh­ri­gen Mit­ar­bei­ter, Schuss­waf­fen vor, und fes­sel­ten die­se anschlie­ßend mit Kabel­bin­dern. Als sich der 23-jäh­ri­ge Ange­stell­te wei­gert, den Tre­sor zu öff­nen, wird er von einem der Täter ins Gesicht geschla­gen. Dar­auf­hin öff­ne­te der Ange­stell­te den Tre­sor und über­gibt den Räu­bern die Tages­ein­nah­men in noch unbe­kann­ter Höhe. Die­se flüch­te­ten danach zu Fuß durch die vor­de­re Not­aus­gangs­tür. Bei bei­den Räu­ber konn­ten wie folgt beschrie­ben wer­den: Der ers­te Mann war cir­ka 18 Jah­re alt, schlan­ke Sta­tur, etwa 170 Zen­ti­me­ter groß, beklei­det mit einem schwar­zen Ober­teil mit einer Kapu­ze, die tief ins Gesicht gezo­gen war. Der zwei­te Mann war cir­ka 24–27 Jah­re alt, etwa 180 Zen­ti­me­ter groß und hat­te eine sta­bi­le Sta­tur. Es war eben­falls mit einer schwar­zen Jacke mit Druck­knöp­fen beklei­det. Die Täter spra­chen akzent­frei Deutsch, tru­gen kei­ne Mas­kie­rung, hat­ten jedoch die Kapu­zen tief ins Gesicht gezo­gen. Bewaff­net waren die Bei­den mit schwar­zen Revol­vern oder Pis­to­len. Nach dem Raub­über­fall infor­mier­ten die Opfer umge­hend die Poli­zei, die mit star­ken Kräf­ten um den Tat­ort, als auch in den Nach­bar­krei­sen die Fahn­dung nach den Tätern auf­nahm. Lei­der ver­lie­fen die­se Maß­nah­men ohne Erfolg. Nach einer ers­ten Befra­gung wur­den die bei­den Ange­stell­ten, die unter Schock stan­den, in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert. Der Opfer­schutz­be­auf­trag­te der Poli­zei über­nahm die Betreu­ung. Die Kri­mi­nal­po­li­zei sucht Zeu­gen, die Hin­wei­se auf die Tat, die Täter oder ein mög­li­ches Flucht­fahr­zeug geben kön­nen. Tele­fon: 02922–91000. (fm)