Ein­satz­test für die Son­der­ein­heit Ret­tungs­hun­de -Ortungs­tech­nik

17. Oktober 2013
von Redaktion

Ein­satz­test für die Son­der­ein­heit Ret­tungs­hun­de -Ortungs­tech­nik
1 2 4Iser­lohn. In Hof­heim-Dieden­ber­gen (Rhein-Main-Gebiet) tra­fen sich am Frei­tag, den 11.10.2013 die RHOT-Fach­ein­hei­ten ver­schie­de­ner Feu­er­weh­ren, um sich einem Ein­satz­test zu unter­zie­hen. Die Son­der­heit RHOT der Feu­er­wehr Iser­lohn nahm mit zwei Such­trupps an die­sem Ein­satz­test teil.
Auf dem Übungs­ge­län­de Fort Bieh­ler der Feu­er­wehr Wies­ba­den stan­den dafür sehr anspruchs­vol­le Scha­dens­plät­ze, mit auf­wän­di­gen Trüm­mer­la­gen, zur Ver­fü­gung. Hier muss­ten ver­schüt­te­te Per­so­nen inner­halb eines fest­ge­leg­ten Zeit­fens­ters gefun­den wer­den.  Als wei­te­re Beson­der­heit wur­de ange­nom­men, dass die Ver­kehrs­we­ge zur Ein­satz­stel­le unpas­sier­bar waren. D ie Such­grup­pen muss­ten die letz­ten 10 km zu Fuß, in Feu­er­wehr­schutz­klei­dung, Tages­ge­päck und mit Hund zurück­le­gen. Zur Ori­en­tie­rung dien­ten ledig­lich Kar­te und Koor­di­na­ten.
Um die Anzahl der ver­schüt­te­ten Per­so­nen mög­lichst real zu hal­ten, dien­te als ver­gleich­ba­res Sze­na­rio das Erd­be­ben 2010 von Hai­ti, wo ca. 240 Men­schen durch inter­na­tio­na­le Ein­satz­kräf­te auf­ge­fun­den und geret­tet wer­den konn­ten. Bei dem mehr­tä­gi­gen Ein­satz­test konn­ten 36 Stun­den nach Übungs­be­ginn 133 Ein­satz­stel­len abge­ar­bei­tet und 266 Per­so­nen auf­ge­fun­den wer­den.
Der Lei­ter der Iser­loh­ner Son­der­ein­heit Ret­tungs­hun­de, Bernd Krau­se  war mit dem Leis­tungs­stand sei­ner Trup­pe sehr zufrie­den. Trotz der hohen kör­per­li­chen Belas­tung und Schlaf­de­fi­zit für Mensch und Hund, zeig­te die Iser­loh­ner Ein­heit star­kes Durch­hal­te­ver­mö­gen.