Bra­si­lia­ni­sches Gitar­ren­kon­zert im Haus Hemer

8. Juli 2013
von Redaktion

20130619_sonho_brasileiroHemer (Mär­ki­scher Kreis) Am Mitt­woch, 10. Juli, 19 Uhr, laden Musik­schu­le und ihr För­der­ver­ein zu „Sonh Bra­si­lei­ro“ ein – Ein­tritt frei! _ ___
Die Musik­schu­le Hemer und ihr För­der­ver­ein laden zu einem beson­de­ren Gitar­ren­kon­zert ein. Musik aus Bra­si­li­en wird am Mitt­woch, 10. Juli, um 19 Uhr im Haus Hemer erklin­gen. Der Ein­tritt ist frei!
Alle Gitar­ren­schü­ler der Musik­schu­le Hemer haben ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm aus den Wer­ken Jai­me Zena­mons zusam­men­ge­stellt. Es wer­den Solo, Duo und Ensem­ble­stü­cke aus „Con­tras­tes“, „Epi­gram­me“, „Impres­sio­nen“ und „Modern Times“ auf­ge­führt. Zwi­schen­durch kann man noch etwas über die Bio­gra­phie und Musik des Kom­po­nis­ten erfah­ren. Die zwei­te Kon­zert­hälf­te wird Alex­an­der Miro­nov, ein in Flo­renz leben­der rus­si­scher Gitar­rist und Kom­po­nist, bestrei­ten. Miro­novs Anlie­gen ist die Syn­the­se von rus­si­scher und euro­päi­scher Kul­tur in der Musik – oder wie an die­sem Abend auch bra­si­lia­ni­scher und rus­si­scher Musik, denn der ver­sier­te Gitar­rist wird rus­si­sche Wer­ke denen des Bra­si­lia­ners Jai­me Zena­mon („Sona­ti­na Nost­al­gi­ca“, kom­po­niert für Alex­an­der Tchek­hov, 1994) gegenüberstellen.
Jai­me Zena­mon ist in vie­len Kul­tu­ren zu Hau­se ist. Sei­ne über 300 Kom­po­si­tio­nen ken­nen vor allem die Gitar­ris­ten, und das welt­weit. 2013 fei­ert der in Boli­vi­en gebo­re­ne Gitar­rist und Kom­po­nist Jai­me Zena­mon sei­nen 60. Geburts­tag. Sei­ne Kind­heit erleb­te Zena­mon in Bra­si­li­en, leb­te dann zwei Jahr­zehn­te in Ber­lin, bevor er wie­der Rich­tung Zucker­hut zurück­kehr­te. Sei­ne Kom­po­si­ti­on spie­geln die­se unter­schied­li­chen süd­ame­ri­ka­ni­schen und euro­päi­schen Ein­flüs­se wider. Dabei schafft es der Kos­mo­po­lit, vie­le Aspek­te mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Musi­ker lie­ben sei­ne Kom­po­si­tio­nen, weil sie grenz­über­schrei­tend mul­ti­kul­tu­rell und genera­ti­ons­über­grei­fend sind, wobei ihnen immer auch ein beson­de­rer Aspekt der kul­tu­rel­len Bil­dung inne­wohnt, ohne dass Zena­mon sich in sei­nen Kom­po­si­ti­ons­auf­trä­gen ver­bie­gen muss.