Brand in der Müll­ver­bren­nungs­an­la­ge Iser­lohn (AMK)

16. September 2016
von Redaktion

amkIser­lohn Gegen 10:00 Uhr lös­te die auto­ma­ti­sche Brand­mel­de­an­la­ge der Müll­ver­bren­nungs­an­la­ge an der Gie­se­stra­ße einen Feu­er­wehr­ein­satz aus.

Der alar­mier­te Lösch­zug der Berufs­feu­er­wehr konn­te bei Ein­tref­fen eine Rauch­ent­wick­lung in der Ent­la­de­hal­le fest­stel­len. Im Bereich der Sperr­müll­ent­la­dung war es aus unbe­kann­ter Ursa­che zu einem Brand gekom­men, der sich im wei­te­ren Ver­lauf in den Müll­bun­ker aus­wei­te­te.

Die betriebs­ei­ge­ne Feu­er­wehr nahm über die fest­in­stal­lier­ten Lösch­mo­ni­to­re eine ers­te Brand­be­kämp­fung vor. Von der Ent­la­de­hal­le nah­men die Ein­satz­kräf­te von Berufs- und Frei­wil­li­ger Feu­er­wehr ein Schaum­rohr vor. Durch den Grei­fer des Krans wur­de nach und nach der bren­nen­de Müll­hau­fen auf­ge­nom­men und dem nor­ma­len Ver­bren­nungs­raum zuge­führt. Gegen 12:00 Uhr war der Ein­satz been­det. Ein Mit­ar­bei­ter der AMK wur­de mit Ver­dacht einer Rauch­gas­ver­gif­tung einem Iser­loh­ner Kran­ken­haus zuge­führt.

 

Im Ein­satz waren die Betriebs­feu­er­wehr AMK, der Lösch­zug der Berufs­feu­er­wehr, der Ret­tungs­dienst sowie die Lösch­grup­pen Brem­ke, Iser­loh­ner Hei­de, Stadt­mit­te und Lecking­sen der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr. Von der Berufs­feu­er­wehr Hagen wur­de der Abroll­be­häl­ter Atem­schutz zur Sicher­heit ange­for­dert, da vom Brand in der Nacht noch nicht alle Iser­loh­ner Atem­schutz­ge­rä­te ein­satz­be­reit waren.

 

Um den Grund­schutz im Stadt­ge­biet wäh­rend des Ein­sat­zes zu gewähr­leis­ten, wur­de die Feu­er­wa­che durch die Lösch­grup­pen Let­ma­the, Stüb­be­ken, der zwei­ten Dreh­lei­ter und einem Beam­ten vom Ein­satz­leit­dienst besetzt. Wäh­rend des­sen kam es zu einem wei­te­ren auto­ma­ti­schen Brand­mel­de­alarm von einem Gebäu­de an der Hugo-Schulz-Stra­ße. Die­ser stell­te sich nach der Erkun­dung aller­dings als Fehl­alarm her­aus.