Bau­be­ginn für indus­trie­kul­tu­rel­len Spiel­platz in Baren­dorf – Ein Pro­jekt von WasserEisenLand

10. Juli 2015
von Redaktion
Bürgermeister und Kulturressortleiter Dr. Peter Paul Ahrens (l.) und Museumsleiter Gerd Schäfer mit dem künftigen „Ziel“ des Nadelparcours: Das bekletterbare Kamel wird, in Anlehnung an das biblische Gleichnis, vor einer riesigen Nadel stehen.

Bür­ger­meis­ter und Kul­tur­res­sort­lei­ter Dr. Peter Paul Ahrens (l.) und Muse­ums­lei­ter Gerd Schä­fer mit dem künf­ti­gen „Ziel“ des Nadel­par­cours: Das beklet­ter­ba­re Kamel wird, in Anleh­nung an das bibli­sche Gleich­nis, vor einer rie­si­gen Nadel stehen.

Im Rah­men des Regio­na­le-Pro­jek­tes „Was­serEi­sen­Land – Indus­trie­kul­tur in Süd­west­fa­len“ ent­ste­hen neue Ener­gie- und Tech­nik­spiel­plät­ze. Neben der „Erleb­nis­welt Klei­ne Lui­se“ in Bal­ve-Wock­lum (Wock­lu­mer Hüt­te) kann jetzt der Bau des „Nadel­par­cours“ in der His­to­ri­schen Fabrik­an­la­ge Mas­te-Baren­dorf starten.

 

Beim offi­zi­el­len Bau­be­ginn am Mitt­woch, 8. Juli, stell­ten Bür­ger­meis­ter und Kul­tur­res­sort­lei­ter Dr. Peter Paul Ahrens, Muse­ums­lei­ter Gerd Schä­fer, Tors­ten Töl­le vom Pla­nungs­bü­ro „BSL, Boy­er Schul­ze Land­schafts­ar­chi­tek­ten Duisburg/​Soest“ sowie Thors­ten Gro­te von der Abtei­lung Stadt­ent­wick­lung und Frei­raum­pla­nung das Pro­jekt vor.

 

Der vom Pla­nungs­bü­ro BSL ent­wor­fe­ne indus­trie­kul­tu­rel­le Spiel­platz wur­de aus ins­ge­samt vier Ent­wür­fen aus­ge­wählt, da er die musea­len Gege­ben­hei­ten Baren­dorfs opti­mal auf­greift und durch die kind­ge­rech­te Dar­stel­lung der his­to­ri­schen Tech­nik der Nadel­her­stel­lung überzeugte.

Auf dem als „Nadel­par­cours“ kon­zi­pier­ten Spiel­platz kön­nen die Kin­der auf spie­le­ri­sche Art und Wei­se den auf­wän­di­gen Ent­ste­hungs­pro­zess einer Nadel nach­er­le­ben. Von einer gro­ßen Spu­le mit auf­ge­roll­tem Draht aus balan­ciert man über Sei­le zu ver­schie­de­nen Spiel­ge­rä­ten. Je wei­ter man den Par­cours durch­läuft, des­to dün­ner wer­den die Sei­le und des­to schwie­ri­ger wird das Balan­cie­ren. Die letz­te Sta­ti­on sym­bo­li­siert die Ent­ste­hung des Nadel­öhrs: über ein Klet­ter­ge­rüst in Form eines Nadel­hau­fens gelan­gen die Kin­der zu einer Rut­sche und rut­schen durch das Nadel­öhr. Am Ende der Spiel­stre­cke „war­tet“ ein beklet­ter­ba­res Kamel, das vor einer Näh­na­del steht.

 

Die Kos­ten für Spiel­ge­rä­te und Gar­ten- und Land­schafts­bau betra­gen rund 84 000 Euro. Die Pla­nungs­kos­ten lagen bei 21 500 Euro. Finan­zell geför­dert wird die Maß­nah­me im Rah­men des Pro­jekts „Was­serEi­sen­Lan­d/­Tech­nik- und Ener­gie­spiel­plät­ze für Süd­west­fa­len“ der Regio­na­le 2013 mit Bun­des- und Lan­des­mit­teln aus dem Städ­te­bau­för­der­pro­gramm „Klei­ne­re Städ­te und Gemeinden“.

 

Der indus­trie­kul­tu­rel­le Spiel­platz soll neue Ziel­grup­pen errei­chen und einen wei­te­ren Impuls für die Attrak­ti­vi­tät und die (spiel)pädagogische Arbeit in Baren­dorf bie­ten. Kin­der und Jugend­li­che kön­nen hier zum Bei­spiel im Rah­men von Muse­ums­be­su­chen oder der beglei­ten­den muse­ums­päd­ago­gi­schen Arbeit spie­le­risch an das The­ma “Tech­nik” her­an­ge­führt werden.

 

Wenn die Arbei­ten plan­mä­ßig ver­lau­fen, wird der indus­trie­kul­tu­rel­le Spiel­platz in Baren­dorf Ende Juli fer­tig­ge­stellt sein. Für Rück­fra­gen zum Bau­vor­ha­ben steht Wolf Hun­de­loh von der Abtei­lung Stadt­ent­wick­lung und Frei­raum­pla­nung unter der Tele­fon­num­mer 02371/217‑2813 oder unter wolf.​hundeloh@​iserlohn.​de zur Verfügung.