Arns­berg bedankt sich über enga­gier­te Hil­fe bei der Hochwasserkaktastrophe

21. Juli 2021
von Redaktion

 

 

Dank an enga­gier­te Arnsberger*innen / Hel­fen­de Hän­de zum Be- und Ent­la­den gesucht / Unter­stüt­zung bei Sperr­müll­ent­sor­gung / Kei­ne wei­te­ren Samm­lun­gen Sachspenden

 

 

Arns­berg. Die Hoch­was­ser-Fol­gen haben eine Wel­le der Soli­da­ri­tät und Hilfs­be­reit­schaft unter den Arnsberger*innen aus­ge­löst: Die Stadt Arns­berg bedankt sich für das groß­ar­ti­ge Enga­ge­ment, dass sich am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de zum Spen­den­sam­meln ent­wi­ckelt hat! Ver­schie­dens­te Ver­ei­ne, Insti­tu­tio­nen und Unter­neh­men aus der Stadt haben Hand in Hand unzäh­li­ge Hilfs­gü­ter gesam­melt, die die Bürger*innen groß­zü­gig gespen­det haben.

 

Die Samm­lun­gen wur­de kurz­fris­tig initi­iert und unter­stützt unter ande­rem durch Ede­ka Big­ger­mann, Elek­tro Jörg Schmidt, August Schli­cker GmbH, Schüt­zen­bru­der­schaft St. Huber­tus e. V. Arns­berg „Muf­fri­ka“, Fa. Gebro, Par­kett Sapp, Sicher­heits­dienst Gross­mann, Lan­des­sport­bund, die Tafel, Kol­pings­fa­mi­lie, Schüt­zen­bru­der­schaft St. Maria Mag­da­le­na Bruch­hau­sen 1849 e.V., SPD Orts­ver­ein Bruch­hau­sen, Schüt­zen­bru­der­schaft 1824 Hol­zen e.V., Tam­bour­corps der Arns­ber­ger Bür­ger­schüt­zen­ge­sell­schaft, Schüt­zen­bru­der­schaft St. Johan­nes Bap­tist Neheim, Fir­ma Aland Beda­chun­gen, Unter­neh­men Meinolf Dril­ler, Deut­sches Rotes Kreuz und unzäh­li­ge frei­wil­li­ge Helfer*innen. Ein Dank rich­tet sich auch an die Schüt­zen­ru­der­schaf­ten St. Huber­tus in Brei­ten­bruch und St. Ste­pha­nus Nie­der­ei­mer, die unkom­pli­ziert Lager­flä­chen zur Ver­fü­gung gestellt haben.

 

Bereits am Frei­tag war die Hilfs­be­reit­schaft so groß, dass an der ers­ten pri­vat initi­ier­ten Sam­mel­stel­le schon nach kur­zer Zeit kei­ne Spen­den mehr ange­nom­men wer­den konn­ten. Daher hat die Stadt Arns­berg im Lau­fe des Wochen­en­des bei der Koor­di­nie­rung wei­te­rer Samm­lun­gen unter­stützt und  kur­zer­hand eine Inter­net­sei­te zur Hoch­was­ser­hil­fe ein­ge­rich­tet: www.arnsberg.de/hochwasserhilfe.

 

Ers­te Spen­den sind auf dem Weg – vor­erst kei­ne wei­te­ren Sammlungen

 

Die Lager der ört­li­chen Sam­mel­stel­len sind voll, sodass vor­erst kei­ne wei­te­ren Sach­spen­den ange­nom­men wer­den kön­nen. Auch die zunächst letz­te Samm­lung in Arns­berg bei der Schüt­zen­bru­der­schaft Neheim am Mon­tag wur­de gut besucht: Auf über 120 m³ Trans­port­flä­che wur­den ver­schie­de­ne Sach­spen­den gesam­melt, die noch in die­ser Woche mit Unter­stüt­zung der Bun­des­wehr in die betrof­fe­nen Regio­nen gebracht werden.

 

Jetzt gilt es, dass auch die wei­te­ren Spen­den dort ankom­men, wo sie benö­tigt wer­den. Die Stadt orga­ni­siert aktu­ell Trans­port­mög­lich­kei­ten und Kon­tak­te in betrof­fe­ne Regio­nen. Da nicht alle Kri­sen­or­te der­zeit Spen­den anneh­men kön­nen, wer­den die Hilfs­gü­ter vor­aus­sicht­lich nach und nach ver­teilt wer­den können.

 

Kurz­fris­tig ist die Ver­tei­lung im Stadt­ge­biet Arns­berg mög­lich: Wer Men­schen kennt, die auf­grund der Hoch­was­serfol­gen mit Sach­spen­den unter­stützt wer­den kön­nen, mel­det sich bit­te über das Hil­fe­for­mu­lar unter www.arnsberg.de/hochwasserhilfe.

 

Spen­den­samm­lun­gen: Hel­fen­de Hän­de zum Be- und Ent­la­den gesucht

 

Aktu­ell lagern die zahl­rei­chen Sach­spen­den noch an ver­schie­dens­ten Sam­mel­punk­ten. Um die vie­len Kis­ten in ein zen­tra­les Zwi­schen­la­ger zu brin­gen, wer­den hel­fen­de Hän­de gesucht, die beim Be- und Ent­la­den der Trans­por­ter mit­an­pa­cken können.

 

Gesucht wer­den Men­schen, die ab sofort zeit­lich fle­xi­bel in den Vor- und Nach­mit­tags­stun­den beim Tra­gen der Spen­den­kis­ten hel­fen kön­nen. Frei­wil­li­ge mel­den sich bit­te über das For­mu­lar unter www.arnsberg.de/hochwasserhilfe und wäh­len die Opti­on „beim Be- und Ent­la­den hel­fen“ aus. Dabei bit­te unbe­dingt eine Ruf­num­mer hinterlassen.

 

Finan­zi­el­le Unter­stüt­zung wei­ter­hin wichtig

 

Sehr wich­tig ist auch wei­ter­hin die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung Betrof­fe­ner. Der Cari­tas­ver­band Arns­berg-Sun­dern möch­te die Bürger*innen gemein­sam mit den Städ­ten unter­stüt­zen und sam­melt Spen­den, die ziel­ge­rich­tet ein­ge­setzt wer­den sollen.

 

Spen­den unter dem Stich­wort „Hoch­was­ser­op­fer“ sind ab sofort mög­lich auf die Spen­den­kon­ten des Caritasverbandes:

 

Cari­tas­ver­band Arns­berg-Sun­dern e.V.

Spar­kas­se Arnsberg-Sundern

IBAN: DE50 4665 0005 0001 0000 66

BIC: WELADED1ARN

Stich­wort: Hochwasseropfer

 

Cari­tas­ver­band Arns­berg-Sun­dern e.V.

Volks­bank Sauer­land eG

IBAN: 4666 0022 0113 7084 00

BIC: GENODEM1NEH

Stich­wort: Hochwasseropfer

 

Unter­stüt­zung bei Anfra­gen zur Sperrmüllentsorgung

 

Durch geflu­te­te Kel­ler und ande­re Gebäu­de­tei­le ist viel Inven­tar zu Scha­den gekom­men. Nach dem Rück­zug des Hoch­was­sers ste­hen eini­ge Betrof­fe­ne jetzt vor dem Pro­blem der Sperr­müll­ent­sor­gung. Die Abfall­wirt­schaft der Stadt Arns­berg nimmt dazu Anfra­gen zen­tral unter der Tele­fon­num­mer 02932 201‑4122 ent­ge­gen. Unter die­ser Num­mer infor­miert, berät und hilft die Abfall­wirt­schaft unbü­ro­kra­tisch und bedarfs­ge­recht bei den mög­li­chen Entsorgungswegen.

 

Rad- und Fuß­we­ge ent­lang der Ruhr vor­erst gesperrt

 

Auch die Rad- und Fuß­we­ge ent­lang der Ruhr sind durch das Hoch­was­ser groß­flä­chig über­schwemmt wor­den. Zurück­ge­blie­be­ner Unrat, Schot­ter und Schlamm machen die Wege zur­zeit nicht befahr- oder begeh­bar. Des­halb müs­sen die Wege ent­lang der Ruhr gesperrt blei­ben, bis die Tech­ni­schen Diens­te Arns­berg alle Ver­schmut­zun­gen besei­ti­gen konnten.

 

Meh­re­re Teams sind zur­zeit im Ein­satz, um im Stadt­ge­biet Säu­be­rungs­ar­bei­ten, Scha­dens­be­he­bun­gen und Fahr­bahn­rei­ni­gun­gen vor­zu­neh­men. Die Rei­ni­gun­gen sind auf­wen­dig, da es in vie­len Fäl­len meh­re­rer Arbeits­gän­ge bedarf, bis die Ver­schmut­zun­gen voll­stän­dig ent­fernt sind. Die jewei­li­gen Stel­len wer­den nach Prio­ri­tät abge­ar­bei­tet. Nach Mög­lich­keit sol­len die Fuß- und Rad­we­ge an der Ruhr im Lau­fe der Woche wie­der nutz­bar sein. Die Stadt Arns­berg bit­tet um Verständnis.