Ange­tau­ten Fisch aus einem Anhän­ger her­aus verkauft

13. April 2014
von Redaktion

PolizeiOlpe Am Frei­tag gegen Mit­tag teil­te ein auf­merk­sa­mer Bür­ger der Poli­zei mit, dass jemand auf einem Wohn­mo­bil­stell­platz am Olper Hal­len­bad aus einem Pkw mit Anhän­ger her­aus Fisch ver­kau­fen wür­de. Ange­trof­fen wur­den dort von den ein­ge­setz­ten Beam­ten zwei Män­ner und eine Frau aus Nord­deutsch­land im Alter zwi­schen 44 und 50 Jah­ren. In dem ein­fa­chen Pkw – Anhän­ger (mit Pla­ne und Sprie­gel) wur­den, abge­deckt mit einer Woll­de­cke, 640 kg Lachs in Plas­tik­beu­teln gefun­den. Eine Küh­lung für die ehe­mals gefro­re­ne Ware war nicht vor­han­den, ent­spre­chend war die­se auch schon stel­len­wei­se auf­ge­taut. Geneh­mi­gun­gen für den Han­del und den Trans­port besaß man nicht.

Nach Rück­spra­che mit dem Kreis­ge­sund­heits­amt wur­de die hoch­ver­derb­li­che Ladung der ord­nungs­ge­mä­ßen Ent­sor­gung bei einem ört­li­chen Flei­sche­rei­be­trieb zuge­führt. Die Kos­ten für die Ent­sor­gung (380,- Euro) durf­ten die Han­dels­rei­sen­den vor Ort ent­rich­ten. Zudem erwar­ten sie nicht uner­heb­li­che Buß­gel­der auf­grund der began­ge­nen Regel­ver­stö­ße. Die Poli­zei warnt mög­li­che Käu­fer vor dem Ver­zehr von Lebens­mit­teln, die auf sol­che Art ange­bo­ten wer­den. Auf­grund sei­nes Eiweiß­ge­halts ist Fisch eine hoch­ver­derb­li­che Ware, die bei unsach­ge­mä­ßen Trans­port schnell unge­nieß­bar wird.