Afri­ka­ni­sche Schwei­ne­pest Ord­nungs­amt infor­miert Wald­be­su­cher über mög­li­che Gefahr

8. November 2018
von Redaktion

Die Afri­ka­ni­sche Schwei­ne­pest (ASP) ist wei­ter auf dem Vor­marsch. Des­halb hat das Ord­nungs­amt der Stadt Men­den in Zusam­men­ar­beit mit dem Mär­ki­schen Kreis damit begon­nen, Infofly­er auf­zu­hän­gen. Und zwar in den Wald­ge­bie­ten Men­dens, die bei Spa­zier­gän­gern, Jog­gern oder Pilz­samm­lern beson­ders beliebt sind.  Nicht nur Wan­de­rer oder Pilz­samm­ler wer­den um erhöh­te Auf­merk­sam­keit gebe­ten. Auch Hal­ter von Haus­schwei­nen soll­ten auf­merk­sam und vor­sich­tig sein. Wie das Lan­des­amt für Natur, Umwelt und Ver­brau­cher­schutz (LANUV) mit­teilt, wur­de die Afri­ka­ni­sche Schwei­ne­pest bei Wild­schwei­nen in Bel­gi­en nach­ge­wie­sen, etwa 60 Kilo­me­ter von der deut­schen Gren­ze ent­fernt. ASP ist eine meist töd­li­che, schwe­re Erkran­kung unter Wild- und Haus­schwei­nen, die von Viren aus­ge­löst wird. Laut Kreis­ve­te­ri­när Dr. Die­ter Sinn kön­nen Men­schen oder ande­re Tie­re aber nicht erkran­ken. Wich­tig sei es aber, eine Ein­schlep­pung oder Aus­brei­tung der ASP zu ver­hin­dern. Schwei­ne kön­nen sich über direk­ten Kon­takt anste­cken oder über Kör­per­flüs­sig­kei­ten, infi­zier­te Gegen­stän­de oder Lebens­mit­tel aus infi­zier­ten Schwei­nen. Unacht­sam­keit von Men­schen gilt als Haupt­über­tra­gungs­quel­le der ASP. So kann der Erre­ger zum Bei­spiel über ein falsch ent­sorg­tes Wurst­brot über­tra­gen wer­den. Der Kreis­ve­te­ri­när bit­tet daher ganz beson­ders dar­um, kei­ne Lebens­mit­tel­res­te in der frei­en Natur zu ent­sor­gen oder in offe­nen, leicht zugäng­li­chen Müll­ei­mern. Bei der Afri­ka­ni­schen Schwei­ne­pest ist die Früh­erken­nung eine der wich­tigs­ten Maß­nah­men zum Schutz vor einer Aus­brei­tung der Seu­che. Tote Wild­schwei­ne sol­len daher so schnell wie mög­lich auf ASP unter­sucht wer­den. Wer beim Wald­spa­zier­gang oder beim Pilz­sam­meln ein totes Wild­schwein ent­deckt, soll­te es auf kei­nen Fall anfas­sen. Wer Kon­takt mit dem Kada­ver hat­te, soll­te alles gründ­lich rei­ni­gen, um eine Ver­brei­tung der Schwei­ne­pest zu ver­mei­den. Der Fund soll­te umge­hend unter der Tele­fon­num­mer 0201 714488 gemel­det wer­den. Der Bereit­schafts­dienst küm­mert sich in Abstim­mung mit den Kom­mu­nen um die schnel­le Siche­rung und Unter­su­chung des Wild­schweins. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es beim Lan­des­amt für Natur, Umwelt und Ver­brau­cher­schutz Nord­rhein-West­fa­len (LANUV), Leib­niz­stra­ße 10, 45659 Reck­ling­hau­sen, Tele­fon 02361 305–0, E-Mail: poststelle@lanuv.nrw.de, Inter­net www.lanuv.nrw.de.

Afri­ka­ni­sche Schwei­ne­pest – ASP Merk­blatt für Wan­de­rer und Pilz­samm­ler

ACH­TUNG – die Afri­ka­ni­sche Schwei­ne­pest wur­de bei Wild­schwei­nen in Bel­gi­en nach­ge­wie­sen, etwa 60 km von der deut­schen Gren­ze ent­fernt. ASP ist eine meist töd­li­che, schwe­re Erkran­kung unter Wild- und Haus­schwei­nen, die von Viren aus­ge­löst wird. Men­schen oder ande­re Tie­re kön­nen dar­an nicht erkran­ken! Schwei­ne kön­nen sich über direk­ten Kon­takt anste­cken oder über Kör­per­flüs­sig­kei­ten, infi­zier­te Gegen­stän­de oder Lebens­mit­tel aus infi­zier­ten Schwei­nen. Unacht­sam­keit von Men­schen gilt als Haupt­über­tra­gungs­quel­le der ASP. So kann der Erre­ger zum Bei­spiel über ein falsch ent­sorg­tes Wurst­brot über­tra­gen wer­den. „„Bit­te ent­sor­gen Sie kei­ne Lebens­mit­tel­res­te in frei­er Natur oder in offe­nen, leicht zugäng­li­chen Müll­ei­mern!
Was tun, wenn man ein totes Wild­schwein ent­deckt? Die Früh­erken­nung ist eine der wich­tigs­ten Maß­nah­men zum Schutz vor einer Aus­brei­tung der Seu­che. Tote Wild­schwei­ne sol­len daher so schnell wie mög­lich auf ASP unter­sucht wer­den. Wenn Sie beim Wald­spa­zier­gang oder beim Pil­ze sam­meln ein totes Wild­schwein ent­de­cken: „„Bit­te nichts anfas­sen! Wenn Sie Kon­takt mit dem Kada­ver hat­ten, rei­ni­gen Sie alles so gründ­lich wie mög­lich, um eine Ver­brei­tung zu ver­mei­den! „„Mel­den Sie die­sen Fund bit­te umge­hend beim Lan­des­amt für Natur, Umwelt und Ver­brau­cher­schutz (LANUV) unter der Tele­fon­num­mer 0049 (0)201 / 714488. Der Bereit­schafts­dienst des LANUV küm­mert sich in Abstim­mung mit den Kom­mu­nen um die schnel­le Siche­rung und Unter­su­chung des Wild­schweins. Durch den Aus­bruch im benach­bar­ten Bel­gi­en sind nicht nur unse­re Wild­schwei­ne bedroht, son­dern auch unse­re Haus­schwei­ne! Bit­te hel­fen Sie uns, eine Ein­schlep­pung und Aus­brei­tung zu ver­hin­dern!
Lan­des­amt für Natur, Umwelt und Ver­brau­cher­schutz Nord­rhein-West­fa­len (LANUV) Leib­niz­stra­ße 10  45659 Reck­ling­hau­sen  Tele­fon 02361 305–0  poststelle@lanuv.nrw.de  www.lanuv.nrw.de

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