Täter nach versuchtem Firmeneinbruch festgenommen

und weitere Meldungen aus Meschede, Brilon, Bad Fredeburg, Winterberg, Marsberg …

Meschede (Hochsauerland) Die Lagerhalle eines Möbelhauses in Meschede an der Straße Am Steinbach wurde in den Abendstunden durch Einbrecher angegangen. Die Personen versuchten eine Außenwand der Halle aufzubrechen, lösten dabei aber gegen kurz nach 22:00 Uhr die Alarmanlage aus und flüchteten vom Tatort.

Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen der Polizei wurde im Umfeld des Tatortes ein Auto mit spanischer Zulassung gefunden. Auf Grund von Spuren am Tatort wurde der 38-jährige Fahrer des Pkw, ein rumänischer Staatsangehöriger der in Dortmund wohnt, vorläufig festgenommen. Mehrere Täter sind bislang noch flüchtig. Die Kripo Meschede hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Der an der Hallenwand verursachte Schaden liegt bei mehreren tausend Euro.

Sachdienliche Hinweise zu dem versuchten Einbruch bitte an die Polizei Meschede unter der Telefonnummer 0291-90200.

Einbrüche in Thülen geklärt

Brilon Dank eines DNA-Treffers konnte die Kripo Brilon jetzt zwei Einbrüche klären, die sich im Juli 2011 in Thülen im Verlauf der Straße Zur Heide ereigneten. Damals drangen die Einbrecher in das Firmengebäude eines Landmaschinenhandels ein und entwendeten unter anderem einen Tresor, den sie später auf einem nahen Wiesengelände aufbrachen, leer räumten und zurückließen.

Am Fundort des Tresors befand sich Aufbruchwerkzeug, welches sich die Einbrecher in einer benachbarten Scheune besorgt hatten. An den Aufbruchwerkzeugen und am Tatort gesicherte Spuren führten nach anderthalb Jahren zur Tatklärung. Die gesicherten DNA-Spuren konnten eindeutig einem 37-jährigen Albaner zugeordnet werden, der in den Jahren 2011 und 2012 wegen gleichgelagerter Taten als Mitglied einer bundesweit agierenden Bande in Erscheinung getreten ist. Der aus dem Rhein-Main-Gebiet stammende Mann befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Unfallflucht in Bad Fredeburg

Schmallenberg Die Fahrerseite eines silbernen Ford Transit wurde bei einer Verkehrsunfallflucht beschädigt. Der Kleintransporter war zwischen Dienstag, 08:00 Uhr, und Mittwoch, 12:30 Uhr, vor einem Haus in der Straße Am Wiesentor geparkt. Der Schaden für den Besitzers des Transporters liegt bei mehreren hundert Euro. Der Verursacher, der den Schaden vermutlich im Vorbeifahren angerichtet hat, entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern.

Zeugenhinweise zu der Unfallflucht bitte an die Polizei Schmallenberg unter der Telefonnummer 02974-90200.

Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person auf der L 740

Winterberg Am Donnerstag, gegen 16:20 Uhr, kam es in Winterberg auf der Landstraße 740 zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 24-jähriger Mann aus Medebach leicht verletzt wurde. Eine 42-jährige Frau aus Brilon war auf der Landstraße aus Küstelberg kommend in Richtung Winterberg unterwegs. In einer Rechtskurve kam ihr ein Fahrzeug entgegen, welches ihren Fahrstreifen halb mitbenutzte. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, bremste sie ihr Fahrzeug ab. Der hinter ihr fahrende 22-jährige Mann aus Medebach bemerkte das Bremsmanöver zu spät und fuhr mit seinem Opel Kadett auf den Mercedes Vito der Frau auf. Bei diesem Zusammenstoß wurde der Beifahrer des Opelfahrers leicht verletzt. Er musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Der Opel war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf gut 4.000 Euro.

Vereitelter Schockanruf

Marsberg Am Donnerstag kam es gegen 15:30 Uhr zu einem sogenannten Schockanruf bei einem Ehepaar in Niedermarsberg. Innerhalb einer viertel Stunde wurde zunächst von einem männlichen Anrufer versucht, dem Ehemann am Telefon vorzuspiegeln, dass sein Sohn einen Unfall gehabt hätte und dringend Geld benötige. Allerdings befand sich der wirkliche Sohn zum Zeitpunkt des Anrufes in der Wohnung seines Vaters und beendete das Gespräch mit dem Anrufer sofort. Kurz darauf wurde die Ehefrau unter dem gleichen Vorwand angerufen. Die war jetzt allerdings schon vorgewarnt und beendete das Gespräch ebenfalls abrupt. Das Ehepaar und der Sohn haben sich in dieser Situation genau richtig verhalten. Sie beendeten das Telefonat umgehend, ohne sich in ein Gespräch verwickeln zu lassen. Sie notierten sich die angezeigte Nummer im Telefondisplay und informierten anschließend die Polizei.