Land för­dert effi­zi­en­te und kli­ma­freund­li­che Wär­me­ver­sor­gung in Iser­lohn

Dr. Klaus Wei­mer (Geschäfts­füh­rer, Stadt­wer­ke Iser­lohn GmbH), Regie­rungs­prä­si­dent Hans-Josef Vogel, Rei­ner Timm­reck (Geschäfts­füh­rer, Stadt­wer­ke Iser­lohn GmbH), Tho­mas Armon­eit (Lei­ter des Berei­ches „Tech­ni­sches Manage­ment“, Stadt­wer­ke Iser­lohn GmbH) (Foto: Stadt­wer­ke Iser­lohn)

Iser­lohn. Zwei För­der­be­schei­de aus dem Lan­des­pro­gramm „progres.nrw – Pro­gramm­be­reich Wär­me- und Käl­te­net­ze“ konn­te Regie­rungs­prä­si­dent Hans-Josef Vogel jetzt an die bei­den Geschäfts­füh­rer Rei­ner Timm­reck und Dr. Klaus Wei­mer der Stadt­wer­ke Iser­lohn über­ge­ben. Durch das Lan­des­pro­gramm wird die Infra­struk­tur geför­dert, die eine effi­zi­en­te und kli­ma­freund­li­che Wär­me­ver­sor­gung ermög­licht.

För­de­rung einer effi­zi­en­ten und kli­ma­freund­li­chen Wär­me­ver­sor­gung

Der Stadt­teil Ger­lingsen befin­det sich nord­west­lich des Stadt­zen­trums von Iser­lohn. Die Gebäu­de ent­lang der Bar­ba­r­a­stra­ße, der Micha­el­stra­ße und der Stra­ße Am Son­nen­brink sind noch nicht an das Fern­wär­me­netz ange­schlos­sen. Die Wär­me­ver­sor­gung beruht auf dezen­tra­len, zum Teil ver­al­te­ten Erzeu­gungs­an­la­gen mit unter­schied­li­chen Ener­gie­trä­gern.

Für den Fern­wär­me­an­schluss sind der Ver­teil­netz­aus­bau und der Aus­bau der Kapa­zi­tät des vor­ge­la­ger­ten Lei­tungs­net­zes erfor­der­lich. Die Ver­sor­gung des neu zu errich­ten­den Ver­teil­net­zes erfolgt durch den Anschluss an das bereits bestehen­de Fern­wär­me­ver­sor­gungs­netz im Stadt­teil Hom­bruch. Geför­dert wird das Pro­jekt mit 1.747.015 Euro aus Mit­teln des Euro­päi­schen Fonds für Regio­na­le Ent­wick­lung (EFRE) und Lan­des­mit­teln.

Das Pro­jekt­ge­biet „Am Rei­ter­weg“ befin­det sich im Stadt­teil Löb­be­cken­kopf. Die Gebäu­de ent­lang der Stra­ße Am Rei­ter­weg sind dezen­tral ver­sorgt bzw. an ein Nah­wär­me­netz ange­schlos­sen, das zum Are­al eines zu Beginn der 1990er auf­ge­ge­be­nen Bri­ti­schen Mili­tär­hos­pi­tals gehör­te. Die­ses Nah­wär­me­netz unbe­kann­ten Bau­jah­res wur­de Mit­te der 1990er-Jah­re von den Stadt­wer­ken Iser­lohn über­nom­men. Qua­li­ta­tiv ent­spricht es nicht den aktu­el­len Stan­dards für den Bau von Fern­wär­me­lei­tun­gen. Dadurch kam es in den letz­ten Jah­ren zu zahl­rei­chen Schä­den am Rohr­netz. Die Wär­me­ver­lus­te lie­gen bei über 50 Pro­zent.

791.000 Euro För­der­mit­tel

Die Gebäu­de sol­len an das zen­tra­le Fern­wär­me­netz ange­schlos­sen wer­den. Dafür sind der Ver­teil­netz­aus­bau ent­lang des Rei­ter­wegs und in einem Abschnitt der Aus­bau der Kapa­zi­tät im vor­ge­la­ger­ten Lei­tungs­netz erfor­der­lich. Die­ses Pro­jekt wird eben­falls aus Mit­teln des Euro­päi­schen Fonds für Regio­na­le Ent­wick­lung (EFRE) und Lan­des­mit­teln in Höhe von 790.951 Euro geför­dert.

Mit den bei­den Pro­jek­ten ist ein Ange­bot der Stadt­wer­ke an die betei­lig­ten Bür­ger ver­bun­den, sich kli­ma­freund­lich und effi­zi­ent aus dem zen­tra­len Wär­me­netz des Hei­mat­ver­sor­gers zu ver­sor­gen.