Poli­zei kon­trol­liert den Schwer­last­ver­kehr – LKW-Fah­rer ver­stößt 111 mal gegen Lenk- und Ruhezeiten

Lenk­zei­ten ret­ten Leben!

Hoch­sauer­land­keis. Am Steu­er ein­schla­fen ist gefähr­lich! Geschieht das am Lenk­rad eines Lkw sind die Unfall­fol­gen häu­fig töd­lich! Des­halb kon­trol­liert die Kreis­po­li­zei­be­hör­de Hoch­sauer­land­kreis regel­mä­ßig den Schwer­last­ver­kehr im Sauerland.
Hier­zu berich­te­te die Poli­zei bereits mehr­fach, wie z.B. die Pres­se­mel­dung vom der Poli­zei vom 04. Novem­ber, in der von einem LKW-Fah­rer berich­tet wur­de, der 18 Stun­den hin­ter­ein­an­der hin­ter dem Lenk­rad geses­sen hatte.)
Nie­der­län­di­scher Sat­tel­zug gestoppt 
Am Mitt­woch­mor­gen stopp­ten die Spe­zia­lis­ten des Ver­kehrs­diens­tes einen nie­der­län­di­schen Sat­tel­zug an der Bun­des­stra­ße 7 bei Bri­lon. Bei der Über­prü­fung des 22-jäh­ri­gen Fah­rers zähl­ten die Beam­ten ins­ge­samt 111 Sozi­al­ver­stö­ße gegen die Lenk- und Ruhezeiten.
Hohe drei­stel­li­ge Strafe
So hat­te der Fah­rer im Kon­troll­zeit­raum der letz­ten 57 Tage mehr­fach sei­ne Ruhe­zei­ten ver­kürzt und die Tages- und Wochen­lenk­zei­ten über­schrit­ten. Des Wei­te­ren hat­te er häu­fig sei­nen Abfahrts- und Ziel­or­te nicht ein­ge­tra­gen. Für die Viel­zahl der Ver­stö­ße muss­te der Nie­der­län­der vor Ort eine hohe drei­stel­li­ge Sicher­heits­leis­tung bezah­len. Eine wei­te­re Sicher­heits­leis­tung muss­te der Fah­rer für sei­nen Spe­di­teur ent­rich­ten. Hier wur­de ein hoher vier­stel­li­ger Betrag fällig.