SPD­ler tra­fen sich mit Geschäfts­füh­re­rin der hei­mi­schen IG-Metall

18. Juni 2020
von Redaktion

Sun­derner Sozi­al­de­mo­kra­ten im Dia­log mit Gewerk­schaft

Sun­dern. Über 11.000 Gewerk­schafts­mit­glie­der in mehr als 100 Betrie­ben wer­den von der IG-Metall-Geschäfts­stel­le von Arns­berg aus betreut.

Seit mehr als zwei Jah­ren ist die 1. Bevoll­mäch­tig­te Car­men Schwarz dort für die Geschäfts­füh­rung und damit auch für die Öffent­lich­keits­ar­beit und die
gewerk­schaft­li­che Betriebs­po­li­tik ver­ant­wort­lich.

The­men­über­schnei­dun­gen von Gewerk­schaft und SPD dis­ku­tiert

Jetzt tra­fen sich Vor­stands­mit­glie­der der Sun­derner Sozi­al­de­mo­kra­ten mit der Gewerk­schaf­te­rin um gemein­sam mit ihr über die aktu­el­le Arbeits­markt­si­tua­ti­on in unse­rer Regi­on sowie über all­ge­mein­po­li­ti­sche The­men zu dis­ku­tie­ren.
Schnell ging es dann, in der einer offe­nen und kon­struk­ti­ven Dis­kus­si­on, zu den gro­ßen Fra­gen, wie z. B. pre­kä­re Arbeits­ver­hält­nis­se, die Min­dest­lohn­ent­wick­lung und Werk­ver­trä­ge, die sowohl die Gewerk­schaf­ten als auch die Sozi­al­de­mo­kra­tie, beschäf­ti­gen.

Einig war man sich dar­über, dass Gewerk­schaf­ten, Par­tei­en und Arbeit­ge­ber, schnel­ler als bis­her, eine Stra­te­gie für die nächs­ten Jah­re ent­wi­ckeln müs­sen, damit in jedem Betrieb dar­über Klar­heit herrscht, wie die Arbeits­plät­ze in fünf Jah­ren aus­se­hen wer­den. Über­ein­stim­mung gab es in der Dis­kus­si­ons­run­de dar­über, dass in allen Berei­chen nur über groß ange­leg­te Qua­li­fi­zie­rungs­maß­nah­men, die Arbeits­plät­ze der Zukunft gesi­chert wer­den kön­nen.

Viel zu lan­ge, wur­de von den Dis­kus­si­ons­teil­neh­mern ange­merkt, haben sich auch Unter­neh­mer gegen Ver­än­de­run­gen gewehrt.

Arns­bergs IG-Metall Geschäfts­füh­re­rin Car­men Schwarz und der Vor­sit­zen­de des SPD Stadt­ver­bands Sun­dern, Lars Dün­ne­ba­cke

Wir wol­len als Gewerk­schaft­ler, so Car­men Schwarz, den Fort­schritt für und mit unse­ren Mit­glie­dern gestal­ten. Der immer schnel­ler wer­den­de tech­ni­sche Wan­del muss durch die Gewerk­schaf­ten, Unter­neh­mer und Poli­tik sozi­al­ver­träg­lich gestal­tet wer­den.

Den jetzt begon­ne­nen Dia­log, so der SPD-Stadt­ver­bands­vor­sit­zen­de Lars Dün­ne­ba­cke, wol­len und müs­sen wir, in den nächs­ten Mona­ten fort­set­zen und ver­tie­fen.