SPD- Frak­ti­on will wei­ter für die Abschaf­fung der KAG-Bei­trä­ge kämpfen

2. März 2021
von Redaktion
Auf völ­li­ges Unver­ständ­nis ist bei der SPD-Frak­ti­on die Mehr­heits­ent­schei­dung gesto­ßen, die bis­lang gemein­sam getra­ge­ne Ent­schei­dung, den Aus­bau von Anlie­ger­stra­ßen in der Stadt aus­zu­set­zen, aufzuheben.

Anlie­ger in Sorge

Seit Jah­ren, so der stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de André Klammt, wer­den den poli­ti­schen Gre­mi­en von den betrof­fe­nen Anlie­gern ihre Sor­gen, Befürch­tun­gen und Beden­ken zum Stra­ßen­aus­bau geschil­dert. Vie­le kämp­fen gemein­sam in Initia­ti­ven und Ver­bän­den für die Abschaf­fung der unso­zia­len KAG-Beiträge.
Die berech­tig­ten Sor­gen der betrof­fe­nen Anlie­ger wer­den nach Ansicht der SPD-Frak­ti­on bei der jet­zi­gen Ent­schei­dung von der Stadt­rats­mehr­heit nicht wahr­ge­nom­men. Zukünf­tig wer­den nach der Mehr­heits­ent­schei­dung wie­der hohe – oft fünf­stel­li­ge – Bei­trä­ge für den Stra­ßen­aus­bau fäl­lig. Selbst die ange­spro­che­ne, aber unsi­che­re mög­li­che Hal­bie­rung der Bei­trä­ge, ist für vie­le Men­schen noch zu hoch und wird wei­ter­hin von den Sozi­al­de­mo­kra­ten als unso­li­da­risch ange­se­hen und abgelehnt.
Stra­ßen, die durch die All­ge­mein­heit genutzt wer­den, sol­len nach Ansicht der SPD- Frak­ti­on auch von der All­ge­mein­heit finan­ziert wer­den. Auch eine, von ver­schie­de­nen Sei­ten ins Gespräch gebrach­te, angeb­li­che Wert­stei­ge­rung der Häu­ser bringt für die Haus­ei­gen­tü­mer nichts, wenn man sei­ne kom­plet­ten Erspar­nis­se auf­brau­chen muss bzw. wenn eine Kre­dit­auf­nah­me erfor­der­lich ist.

Hof­fen auf Wech­sel der Landesregierung

Wir hof­fen, so das Fazit von André Klammt, dass es bei einem Wech­sel in der Lan­des­re­gie­rung dazu kommt, dass die Bei­trä­ge, wie in ande­ren Bun­des­län­dern auch, abge­schafft wer­den. Nie­mand soll­te in die Lage getrie­ben wer­den, sein Haus wegen die­ser unso­zia­len Bei­trä­ge ver­kau­fen zu müssen.