„Geht wäh­len!“ – Gemein­sa­mer Wahl­auf­ruf von JU, Jusos und Jugend­par­la­ment

v.l.: Nina Becker, Niklas Latu­sek, Micha­el Albers, Lars Dün­ne­ba­cke, Fabi­an Blo­me und Adam Wal­c­zak (Foto: pri­vat)

Sun­dern. „Wir alle zusam­men sind die Euro­päi­sche Uni­on!“, ist ein gemein­sa­mer Wahl­auf­ruf von Jun­ge Uni­on, Jusos und Jugend­par­la­ment in Sun­dern über­schrie­ben, der vor allem die jun­ge Genera­ti­on auf­for­dert: „Geht wäh­len!“. Der Wahl­auf­ruf zur Euro­pa­wahl am 26. Mai im Wort­laut:

„Das Stra­ßen­bild hat sich in Sun­dern in den letz­ten Wochen ver­än­dert. Zahl­rei­che Pla­ka­te der ver­schie­dens­ten Par­tei­en prä­gen nun das Stadt­bild – ein Zei­chen dafür, dass der Euro­pa­wahl­kampf in die hei­ße Pha­se geht. Der Wahl­tag am 26. Mai rückt immer näher. Die Wahl­un­ter­la­gen wur­den zuge­schickt und die ers­ten Brief­wahl­un­ter­la­gen wer­den aus­ge­füllt.

Nun begin­nen alle sich über ihre Wahl­ab­sicht Gedan­ken zu machen. Alle? Lei­der lag 2014 die Wahl­be­tei­li­gung zur EU-Wahl in Deutsch­land nur bei 47,9 Pro­zent. In Sun­dern lag sie mit 54,49 Pro­zent etwas über dem Schnitt, jedoch kann die­ses Ergeb­nis – ins­be­son­de­re dafür, dass damals gleich­zei­tig mit der Kom­mu­nal­wahl gewählt wur­de – nicht befrie­di­gend sein. Wenn nur jeder zwei­te Wahl­be­rech­tig­te sein Wahl­recht wahr nimmt, ist die­ses, beson­ders bezo­gen auf den Wert der Mit­be­stim­mungs­mög­lich­keit, schlicht weg trau­rig.

Mit­be­stim­mungs­recht nut­zen

Ins­be­son­de­re unter den Jugend­li­chen war die Betei­li­gung zur EU-Wahl 2014 gering. Unter den 18- bis 21-Jäh­ri­gen gin­gen ledig­lich 39,6 Pro­zent wäh­len, unter den 21- bis 24-Jäh­ri­gen noch gerin­ge­re 35,3 Pro­zent.

Wir möch­ten die weni­gen noch ver­blie­be­nen Tage nut­zen, um für eine Teil­nah­me an der Wahl zu wer­ben. Gera­de wir als jun­ge Genera­ti­on soll­ten nicht dar­auf ver­zich­ten, unser Mit­be­stim­mungs­recht zu nut­zen. Die­se Wahl ent­schei­det auch über die zukünf­ti­gen Wei­chen der EU und wird uns somit unmit­tel­bar betref­fen.

Moti­viert euch selbst und auch eure Freun­de zur Wahl zu gehen. Die­ses ein­ma­li­ge Frie­dens-Pro­jekt ver­dient unse­re Auf­merk­sam­keit und Legi­ti­mie­rung für die nächs­te fünf­jäh­ri­ge Peri­ode des Euro­pa­par­la­ments. Falls ihr am 26. Mai nicht könnt, wählt schon jetzt per Brief­wahl.

Nutzt vor­han­de­ne Infor­ma­ti­ons­mög­lich­kei­ten, wie den WahlS­wi­per oder die Ange­bo­te der Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung die ins­be­son­de­re durch den Wahl-O-Mat bekannt sind.

Die EU besteht nicht nur aus den Insti­tu­tio­nen, son­dern aus uns allen zusam­men. Gemein­sam sind wir die EU und gemein­sam soll­ten wir sie auch gestal­ten. Des­halb: Geht wäh­len!“.