Jugend­schutz­kon­trol­len des Ord­nungs­am­tes

8. Januar 2013
von Redaktion

Iser­lohn. Das städ­ti­sche Ord­nungs­amt führt regel­mä­ßig Jugend­schutz­kon­trol­len bei öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen, an ver­schie­de­nen „Brenn­punk­ten”, auf Fes­ten oder bei Tanz­ver­an­stal­tun­gen durch. Die­se Kon­trol­len fin­den statt, um Kin­der und Jugend­li­che vor Gefah­ren für ihr Wohl zu schüt­zen. Ver­stö­ße gegen das Jugend­schutz­ge­setz bzw. die Gefähr­dung der Gesund­heit stel­len eine Gefahr für die öffent­li­che Sicher­heit dar, für deren Abwehr in Nord­rhein-West­fa­len die ört­li­chen Ord­nungs­be­hör­den zustän­dig sind.
Im Zuge der Jugend­schutz­kon­trol­len kön­nen die Ord­nungs­amts­mit­ar­bei­ter die Betrof­fe­nen befra­gen und ihre Iden­ti­tät fest­stel­len (Aus­weis­kon­trol­le). Wenn die Situa­ti­on erken­nen lässt, dass Jugend­li­che zum Bei­spiel beab­sich­ti­gen, Alko­hol zu trin­ken und gegen die Alters­gren­zen nach dem Jugend­schutz­ge­setz ver­sto­ßen wird, kön­nen die Kon­trol­leu­re den Alko­hol sicher­stel­len. Per­so­nen oder Sachen dür­fen durch­sucht wer­den, zum Bei­spiel wenn sich offen­sicht­lich Fla­schen in einem Ruck­sack oder in einer Jacke befin­den.
Zuletzt waren die Mit­ar­bei­ter des Ord­nungs­am­tes in der ver­gan­ge­nen Woche bei der „Schools United” Par­ty im Living MK und in der Umge­bung im Ein­satz. Dabei fiel posi­tiv auf, dass kei­ne stark alko­ho­li­sier­ten Jugend­li­chen ange­trof­fen wur­den. Das Team des Ord­nungs­am­tes führt dies auf die sehr gute Zusam­men­ar­beit mit dem Inha­ber der Dis­co­thek und dem Ver­an­stal­ter zurück.
Bei den Kon­trol­len rund um das Living MK wur­den zwölf Jugend­li­che ange­trof­fen, die gegen das Jugend­schutz­ge­setz ver­sto­ßen hat­ten (u.a. Kon­sum von Tabak­wa­ren von unter 18-Jäh­ri­gen in der Öffent­lich­keit, Abga­be von hoch­pro­zen­ti­gem Alko­hol an Jugend­li­che unter acht­zehn Jah­ren bzw. der Ver­zehr von hoch­pro­zen­ti­gem Alko­hol durch unter 18-Jäh­ri­ge). Ein wei­te­rer Jugend­li­cher woll­te mit dem gelie­he­nen Aus­weis eines Freun­des zur Par­ty gelan­gen. Der Täu­schungs­ver­such flog auf. In die­sem Fall haben Ord­nungs­amt und Dis­co­the­ken­be­trei­ber ein­ver­nehm­lich ent­schie­den, dass der jun­ge Mann bis zum Ende des Jah­res eine sol­che Ver­an­stal­tung im Living MK nicht mehr besu­chen darf.
Die Ord­nungs­amts­mit­ar­bei­ter zogen acht wei­te­re Aus­wei­se ein. Die­se gehör­ten Sech­zehn- bzw. Sieb­zehn­jäh­ri­gen, die sich ihren „Per­so” eigent­lich um 24 Uhr beim Ver­las­sen der Par­ty wie­der abho­len soll­ten. Da sie dies nicht getan haben, müs­sen sie die Papie­re jetzt in Beglei­tung ihrer Eltern beim Ord­nungs­amt abho­len.
Die nächs­te „Schools United Par­ty” ist für den 25. März geplant. Auch an die­sem Abend wird das Team des Ord­nungs­am­tes wie­der „in Sachen Jugend­schutz” im Ein­satz sein. Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum The­ma steht die Lei­te­rin der städ­ti­schen Abtei­lung All­ge­mei­ne Ord­nungs­an­ge­le­gen­hei­ten Alex­an­dra Cari­us unter der Ruf­num­mer 02371 / 217‑1630 ger­ne zur Ver­fü­gung.