„Jakob van Hod­dis oder: Der Beginn der Moder­ne”

8. Mai 2013
von Redaktion

- Vor­trag von Dr. Wal­ter Weh­ner in der VHS Iser­lohn am 16. Mai
Iser­lohn. Wann begann eigent­lich die so genann­te Moder­ne? Und was macht sie für vie­le Betrach­ter, Hörer oder Leser so unver­ständ­lich? Dem Geheim­nis auf die Spur zu kom­men und damit auch eini­ge Ver­ständ­nis­schwie­rig­kei­ten aus dem Weg zu räu­men  – die­ses Ziel haben sich der Vor­trag von Dr. Wal­ter Weh­ner und das anschlie­ßen­de Gespräch über Jakob van Hod­dis in der Volks­hoch­schu­le Iser­lohn im Stadt­bahn­hof am Don­ners­tag, 16. Mai, um 16 Uhr gesetzt. Jakob van Hod­dis Gedicht „Welt­ende” gilt als der Beginn der lite­ra­ri­schen Moder­ne,  als der Start­schuss für die expres­sio­nis­ti­sche Lyrik in Deutsch­land. Den Dich­ter mach­te der Text schlag­ar­tig berühmt, sei­ne „Metho­de” wur­de als Auf­bruch-Signal ver­stan­den und von zahl­rei­chen Schrift­stel­lern auf­ge­grif­fen. Dem Men­schen aber, dem Juden Hans David­sohn, der unter dem Pseud­onym Jakob van Hod­dis sein „Welt­ende” schrieb, brach­te er den Tod. Hod­dis galt wäh­rend der NS-Zeit als ent­ar­te­ter Künst­ler und wur­de schließ­lich in einem KZ ermor­det. Sei­ne Gedich­te wie sein Leben ste­hen damit bei­spiel­haft für die lite­ra­ri­sche und künst­le­ri­sche Revo­lu­ti­on zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts – und ihre Ver­fol­gung. Ihre Geheim­nis­se und Rät­sel aber las­sen sich lösen. Die acht Zei­len des „Welt­endes” bie­ten dazu den Schlüs­sel. Anmel­dun­gen zu dem Vor­trag 20113 nimmt die Volks­hoch­schu­le Iser­lohn,  Bahn­hofs­platz 2, per Anmel­de­kar­te oder online unter www.vhs-iserlohn.de ent­ge­gen. Tele­fo­ni­sche Infor­ma­tio­nen gibt es unter 02371 / 217‑1946 und -1948.