Iser­loh­ner Pro­jekt „His­to­ri­sche Erkun­dung in Iser­lohn” im Wett­be­werb „Aktiv für Demo­kra­tie und Tole­ranz” 2012 aus­ge­zeich­net

19. April 2013
von Redaktion

125028P

Iser­loh­ner Pro­jekt „His­to­ri­sche Erkun­dung in Iser­lohn” im Wett­be­werb „Aktiv für Demo­kra­tie und Tole­ranz” 2012 aus­ge­zeich­net
Iser­lohn. Das „Bünd­nis für Demo­kra­tie und Tole­ranz – gegen Extre­mis­mus und Gewalt (BfDT)” hat im Wett­be­werb „Aktiv für Demo­kra­tie und Tole­ranz 2012” ins­ge­samt 67 Initia­ti­ven und Pro­jek­te für ihr vor­bild­li­ches und nach­ah­mens­wer­tes zivil­ge­sell­schaft­li­ches Enga­ge­ment für Demo­kra­tie und Tole­ranz als Preis­trä­ger aus­ge­wählt. Die Prei­se sind mit 2 000 bis 5000 Euro dotiert. Mit die­sem Wett­be­werb will das in Ber­lin ansäs­si­ge und von den Bun­des­mi­nis­te­ri­en des Innern und der Jus­tiz im Mai 2000 gegrün­de­te BfDT zivil­ge­sell­schaft­li­ches Enga­ge­ment in Deutsch­land her­aus­stel­len.
Drei­zehn Pro­jek­te aus Nord­rhein-West­fa­len wur­den als Preis­trä­ger in die­sem bun­des­wei­ten Wett­be­werb geehrt. Unter den Preis­trä­gern ist auch das Iser­loh­ner Pro­jekt „His­to­ri­sche Erkun­dung in Iser­lohn”, das mit einem Preis von 4 000 Euro aus­ge­zeich­net wur­de.
Die His­to­ri­sche Erkun­dung ist ein Zeit­zeu­gen­pro­jekt und wird vom Jugend­amt, Abtei­lung Jugend­schutz, der Stadt Iser­lohn orga­ni­siert und beglei­tet (Ansprech­part­ner ist Jür­gen Len­sing, Tele­fon 02371 / 217‑2232, E‑Mail: juergen.lensing@iserlohn.de).
Bei dem Pro­jekt begibt sich der jüdi­sche Zeit­zeu­ge Carl-Heinz Kip­per mit Schul­klas­sen zu den Orten in Iser­lohn, die an jüdi­sche Geschich­te und Ver­fol­gung erin­nern. Vor dem Rund­gang lesen Kin­der die Geschich­te „Mathi­as und der Mensch aus Bron­ze”, wel­che die kon­zep­tio­nel­le und päd­ago­gi­sche Grund­la­ge für eine His­to­ri­sche Erkun­dung bil­det. Abschlie­ßend fin­det ein Gespräch mit den Schü­lern statt, bei dem Carl-Heinz Kip­per über sei­ne Erleb­nis­se und Erfah­run­gen wäh­rend der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus berich­tet.
In einer Fei­er­stun­de in der Bür­ger­hal­le der Stadt Dort­mund am Diens­tag, 16. April, wür­dig­ten Ober­bür­ger­meis­ter Ull­rich Sier­au sowie Leo Monz, Mit­glied im Bei­rat des BfDT, und Dr. Gre­gor Rosen­thal, Lei­ter der Geschäfts­stel­le des BfDT, das Pro­jekt „His­to­ri­sche Erkun­dung in Iser­lohn” und die ande­ren Preis­trä­ger und über­reich­ten die „Urkun­den für Enga­ge­ment und Zivil­cou­ra­ge”.
Jugend­amts­mit­ar­bei­ter Jür­gen Len­sing und der Iser­loh­ner Zeit­zeu­ge Carl-Heinz Kip­per (v.l.) erhiel­ten die “Urkunde für Enga­ge­ment und Zivil­cou­ra­ge von Leo Monz vom “Bündnis für Demo­kra­tie und Tole­ranz – gegen Extre­mis­mus und Gewal­t” (M.). Mit im Bild: Ver­tre­ter des Senio­ren­bei­ra­tes Por­ta West­fa­li­ca, der für ein ähnliches Zeit­zeu­gen-Pro­jekt aus­ge­zeich­net wur­de.


Iser­lohn. Das „Bünd­nis für Demo­kra­tie und Tole­ranz – gegen Extre­mis­mus und Gewalt (BfDT)” hat im Wett­be­werb „Aktiv für Demo­kra­tie und Tole­ranz 2012” ins­ge­samt 67 Initia­ti­ven und Pro­jek­te für ihr vor­bild­li­ches und nach­ah­mens­wer­tes zivil­ge­sell­schaft­li­ches Enga­ge­ment für Demo­kra­tie und Tole­ranz als Preis­trä­ger aus­ge­wählt. Die Prei­se sind mit 2 000 bis 5000 Euro dotiert. Mit die­sem Wett­be­werb will das in Ber­lin ansäs­si­ge und von den Bun­des­mi­nis­te­ri­en des Innern und der Jus­tiz im Mai 2000 gegrün­de­te BfDT zivil­ge­sell­schaft­li­ches Enga­ge­ment in Deutsch­land her­aus­stel­len.
Drei­zehn Pro­jek­te aus Nord­rhein-West­fa­len wur­den als Preis­trä­ger in die­sem bun­des­wei­ten Wett­be­werb geehrt. Unter den Preis­trä­gern ist auch das Iser­loh­ner Pro­jekt „His­to­ri­sche Erkun­dung in Iser­lohn”, das mit einem Preis von 4 000 Euro aus­ge­zeich­net wur­de.
Die His­to­ri­sche Erkun­dung ist ein Zeit­zeu­gen­pro­jekt und wird vom Jugend­amt, Abtei­lung Jugend­schutz, der Stadt Iser­lohn orga­ni­siert und beglei­tet (Ansprech­part­ner ist Jür­gen Len­sing, Tele­fon 02371 / 217‑2232, E‑Mail: juergen.lensing@iserlohn.de). Bei dem Pro­jekt begibt sich der jüdi­sche Zeit­zeu­ge Carl-Heinz Kip­per mit Schul­klas­sen zu den Orten in Iser­lohn, die an jüdi­sche Geschich­te und Ver­fol­gung erin­nern. Vor dem Rund­gang lesen Kin­der die Geschich­te „Mathi­as und der Mensch aus Bron­ze”, wel­che die kon­zep­tio­nel­le und päd­ago­gi­sche Grund­la­ge für eine His­to­ri­sche Erkun­dung bil­det. Abschlie­ßend fin­det ein Gespräch mit den Schü­lern statt, bei dem Carl-Heinz Kip­per über sei­ne Erleb­nis­se und Erfah­run­gen wäh­rend der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus berich­tet.
In einer Fei­er­stun­de in der Bür­ger­hal­le der Stadt Dort­mund am Diens­tag, 16. April, wür­dig­ten Ober­bür­ger­meis­ter Ull­rich Sier­au sowie Leo Monz, Mit­glied im Bei­rat des BfDT, und Dr. Gre­gor Rosen­thal, Lei­ter der Geschäfts­stel­le des BfDT, das Pro­jekt „His­to­ri­sche Erkun­dung in Iser­lohn” und die ande­ren Preis­trä­ger und über­reich­ten die „Urkun­den für Enga­ge­ment und Zivil­cou­ra­ge”.
 
Jugend­amts­mit­ar­bei­ter Jür­gen Len­sing und der Iser­loh­ner Zeit­zeu­ge Carl-Heinz Kip­per (v.l.) erhiel­ten die “Urkunde für Enga­ge­ment und Zivil­cou­ra­ge von Leo Monz vom “Bündnis für Demo­kra­tie und Tole­ranz – gegen Extre­mis­mus und Gewal­t” (M.). Mit im Bild: Ver­tre­ter des Senio­ren­bei­ra­tes Por­ta West­fa­li­ca, der für ein ähnliches Zeit­zeu­gen-Pro­jekt aus­ge­zeich­net wur­de.