Füh­rung durch „Luft­schutz­stol­len Alt­stadt” – Anmel­dung erfor­der­lich!

21. Oktober 2013
von Redaktion

Füh­rung durch „Luft­schutz­stol­len Alt­stadt” – Anmel­dung erfor­der­lich!

Iser­lohn. (Mär­ki­scher Kreis) Zu einer öffent­li­chen Füh­rung durch den „Luft­schutz­stol­len Alt­stadt” lädt das Stadt­mu­se­um Iser­lohn alle Inter­es­sier­ten am Mitt­woch, 30. Okto­ber, um 14 Uhr herz­lich ein.

Dass die Iser­loh­ner Eisen- und Mes­sing­indus­trie durch ihre Rüs­tungs­pro­duk­ti­on ein mög­li­ches Angriffs­ziel der Alli­ier­ten dar­stell­te, ließ die Angst der Iser­loh­ner Bevöl­ke­rung wach­sen, denn die Luft­an­grif­fe auf die Städ­te des Ruhr­ge­bie­tes nah­men von 1942 an immer mehr zu. Seit Som­mer 1943 plan­te die Stadt daher den Bau meh­re­rer Luft­schutz­stol­len. Der „Luft­schutz­stol­len Alt­stadt” unter­halb der Obers­ten Stadt­kir­che soll­te bei einer Län­ge von zir­ka 500 bis 550 Metern über 6 000 Men­schen auf­neh­men kön­nen. Bis Kriegs­en­de hat­te er ledig­lich eine Län­ge von etwa 200 Metern erreicht und konn­te rund 2 000 Schutz­su­chen­den Zuflucht bie­ten. Er ist bis heu­te fast unver­än­dert erhal­ten und ein ein­drucks­vol­les Zeug­nis einer schwe­ren Zeit.

Die Füh­rung beginnt im Stadt­mu­se­um Iser­lohn am Fritz-Kühn-Platz 1. Ein­tritt und Füh­rung sind frei. Das Stadt­mu­se­um bit­tet um vor­he­ri­ge Anmel­dung, ent­we­der tele­fo­nisch unter den Ruf­num­mern 02371 / 217‑1961, ‑1963 oder ‑1964 oder per E‑Mail an museum@iserlohn.de. Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen gibt es auch unter www.museen-iserlohn.de