Statt Unkraut brennt Fas­sa­de – Gas­bren­ner löst Feu­er­wehr­ein­satz aus

23. April 2019
von Redaktion

Die Feu­er­wehr rück­te mit den Kräf­ten der Haupt­wa­che und des Lösch­zu­ges Nord zum Tan­nen­kopf aus (Foto: Feu­er­wehr Hemer)

Hemer. Beim Ver­such, Unkraut mit einem Gas­bren­ner zu ent­fer­nen, geriet am Diens­tag­mit­tag die mit Efeu bewach­se­ne Fas­sa­de eines Gebäu­des am Tan­nen­kopf in Brand. Um 12.28 Uhr ging der Not­ruf auf der Feu­er­wa­che in Wes­tig ein. Auf­grund der Schil­de­run­gen des Anru­fers, wonach das Feu­er bereits auf das Efeu an der Fas­sa­de über­ge­grif­fen habe, wur­de zusätz­lich zu den haupt­amt­li­chen Kräf­ten auch der Lösch­zug Nord alar­miert.

Ein­satz des Gar­ten­schlau­ches ver­hin­dert Schlim­me­res

Wäh­rend sich die Feu­er­wehr noch auf der Anfahrt befand, unter­nah­men die Bewoh­ner bereits ers­te Lösch­ver­su­che mit einem Gar­ten­schlauch. Hier­durch konn­ten eine Aus­brei­tung des Feu­ers ver­hin­dert wer­den. Die Feu­er­wehr, die mit 27 Ein­satz­kräf­ten ange­rückt war, kon­trol­lier­te das Gebäu­de mit einer Wär­me­bild­ka­me­ra, konn­te jedoch kei­ne Glut­nes­ter mehr fest­stel­len. Der Ein­satz war nach gut 30 Minu­ten been­det.

Die Feu­er­wehr weist ein­dring­lich dar­auf hin, dass das Ent­fer­nen von Unkraut mit einem Gas­bren­ner sehr gefähr­lich ist. Bei der aktu­el­len Tro­cken­heit kön­nen flie­gen­de Fun­ken schnell eine gan­ze Hecke in Brand setz­ten und sich das Feu­er dann unkon­trol­liert aus­brei­ten.