Paul Klee: Die Musik als Men­tor und Meta­pher“ – Ein Vor­trag von Ant­je Tetz­laff

14. August 2020
von Redaktion

Im Anschluss Mit­glie­der­ver­samm­lung des Kul­tur­rings Sun­dern

Der Kul­tur­ring Sun­dern lädt ein für Diens­tag, 18.8.2020, 17.30 Uhr im Berg­haus Sto­ckum zu einem Vor­trag von Ant­je Tetz­laff mit dem Titel “Paul Klee: Die Musik als Men­tor und Meta­pher“.

Musik und Male­rei im Ver­gleich

Der Ver­gleich von Musik und Male­rei hat eine lan­ge Geschich­te, die bis in die Anti­ke zurück­reicht. Zu Beginn das 20.Jahrhunderts sprach man dann schon von einer „Musi­ka­li­sie­rung der Male­rei “. Beson­ders die Bedeu­tung des Para­me­ters „Rhyth­mus“ wur­de ent­deckt und gewann für Maler wie Paul Klee gro­ße Bedeu­tung. Das Beson­de­re des musi­ka­li­schen Aus­drucks bestand für Klee in der kla­ren Durch­glie­de­rung als auch in der Varia­ti­on von The­men, die er beson­ders in poly­pho­nen Musik­wer­ken wahr­nahm. So ver­band Klee rhyth­mi­sche Gra­phi­ken und musi­ka­li­sche  Rhyth­men bis hin zur Voll­endung am Ende sei­ner Bau­haus-Zeit in der „poly­pho­nen Male­rei“.

In dem Vor­trag geht es um die Bezie­hung zwi­schen Male­rei und Musik, die sich bei Paul Klee in ganz beson­de­rer Wei­se wie­der­fin­den las­sen. Er kam seit frü­hes­ter Kind­heit mit Musik in Berüh­rung, da sei­ne Eltern pro­fes­sio­nel­le Musi­ker waren. Er ent­wi­ckel­te sich zu einem sehr guten Musi­ker und konn­te schon fr   üh auf­grund sei­nes außer­ge­wöhn­lich vir­tuo­sen Vio­lin­spiels in der Ber­ni­schen Musik­ge­sell­schaft mit­wir­ken. Für Klee war Musik immer die „höchs­te Instanz“. Letzt­end­lich ent­schied er sich dann für die Male­rei, da er hier für sich mehr Mög­lich­kei­ten der Krea­ti­vi­tät sah.

Von Paul Klees Bio­gra­fie aus­ge­hend, wird Ant­je Tetz­laff anhand eini­ger Wer­ke auf die beson­de­ren Bezie­hun­gen zwi­schen sei­ner Male­rei und der Musik ein­ge­hen.

Die Refe­ren­tin 

Nach dem Stu­di­um der Sozi­al­wis­sen­schaft, Geschich­te, Schul­mu­sik und Musik­wis­sen­schaft hat Ant­je Tetz­laff 35 Jah­re am Franz Stock Gym­na­si­um in Arns­berg (Neheim-Hüs­ten) unter­rich­tet und dort auch zwei erfolg­rei­che Big­bands gelei­tet. Dar­über hin­aus hat sie 15 Jah­re in der Leh­rer­fort­bil­dung als Mode­ra­to­rin und Refe­ren­tin gear­bei­tet und regel­mä­ßig auch auf Kon­gres­sen in der Bun­des­re­pu­blik Fort­bil­dun­gen durch­ge­führt und Vor­trä­ge gehal­ten. Die­se Tätig­keit setzt sie seit ihrer Pen­sio­nie­rung vor zwei Jah­ren fort. Ihre The­men umfas­sen die Berei­che Poli­tik, Geschich­te, Öko­no­mie und Musik. Ihre Hob­bys sind u.a. Rei­sen und die Musik. Seit 1997 ist sie Lei­te­rin des Jazz­clubs in Arns­berg. Dar­über hin­aus arbei­tet sie seit über 10 Jah­ren als Assis­ten­tin beim Arns­ber­ger Kunst­som­mer (Jazz­work­shop) mit. In ihrem Sab­bat­jahr stu­dier­te sie ein Semes­ter Jazz am Ber­ke­ley Col­le­ge in Bos­ton (USA). Immer wie­der ist sie Teil­neh­me­rin an Musik­work­shops in Deutsch­land und im euro­päi­schen Aus­land.

An die­sen Vor­trag schließt sich die Mit­glie­der­ver­samm­lung des Kul­tur­rings Sun­dern e.V. an. Alle Mit­glie­der, aber auch alle sons­ti­gen Inter­es­sier­ten sind zu dem Vor­trag recht herz­lich ein­ge­la­den.

Der Ein­tritt ist frei.

Die unter Coro­na-Bedin­gun­gen gel­ten­den Regeln (Abstand, Mund-Nasen-Schutz­mas­ke) sind selbst­ver­ständ­lich ein­zu­hal­ten.