Stadt War­stein ver­zich­tet auf Gedenk­ver­an­stal­tung zum Volks­trau­er­tag im übli­chen Rahmen 

12. November 2020
von Redaktion

War­stein, 5. Novem­ber 2020. „Die Coro­na-Pan­de­mie stellt uns alle in die­sem Jahr vor beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen. Dies betrifft auch die Gedenk­fei­er der Stadt War­stein zum Volks­trau­er­tag am 15. Novem­ber“, sagt Bür­ger­meis­ter Tho­mas Schö­ne. Auf­grund des aktu­el­len Infek­ti­ons­ge­sche­hens und auch auf Emp­feh­lung des Lan­des­ver­ban­des Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge e.V. hat die Stadt War­stein ent­schie­den, am Volks­trau­er­tag kei­nen Got­tes­dienst zu orga­ni­sie­ren und kei­ne Gedenk­fei­er mit Kranz­nie­der­le­gung im übli­chen Rah­men durchzuführen.

In die­sem Jahr jährt sich das Ende des Zwei­ten Welt­krie­ges zum 75sten Mal. „Ins­be­son­de­re die posi­ti­ven Ent­wick­lun­gen danach wie bei­spiels­wei­se die euro­päi­sche Eini­gung kön­nen hel­fen, die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen mit der not­wen­di­gen Beson­nen­heit und Zuver­sicht anzu­ge­hen“, so Schö­ne. Die Pan­de­mie­si­tua­ti­on las­se der­zeit kei­ne ande­re Wahl als auf eine gro­ße Ver­an­stal­tung zu ver­zich­ten. Ledig­lich in einem sehr klei­nen Kreis wird es eine sym­bo­li­sche Kranz­nie­der­le­gung am Ehren­mal in Belecke geben.

Schö­ne: „Ich bit­te um Ver­ständ­nis für unser Vor­ge­hen und rufe alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger auf, am Volks­trau­er­tag den Opfern von Gewalt und Krieg, an Kin­der, Frau­en und Män­ner aller Völ­ker in ihrem pri­va­ten Bereich zu geden­ken und für Frie­den zu beten. Wir hof­fen, dass die­se Pan­de­mie bald über­wun­den sein wird, und der Volks­trau­er­tag im kom­men­den Jahr in gewohn­ter Wei­se began­gen wer­den kann.“