Poli­zei­kon­trol­len im gesam­ten Kreis Olpe

19. August 2016
von Redaktion

polizeikontrolle-oe polizeikontrolle-oe2 Am Don­ners­tag kon­trol­lier­te die Kreis­po­li­zei­be­hör­de Olpe mit Unter­stüt­zung einer Ein­heit der Bereit­schafts­po­li­zei Ver­kehrs­teil­neh­mer an ver­schie­de­nen Kon­troll­stel­len im gesam­ten Kreis­ge­biet. Schwer­punkt der Kon­trol­len lagen vor allem im Bereich der Auto­bahn-Anschluss­stel­len und der Haupt­ver­kehrs­adern durch den Kreis Olpe.

 

Mit den Schwer­punkt­kon­trol­len reagiert die KPB Olpe auf das seit eini­gen Jah­ren anhal­ten­de Pro­blem der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät, ins­be­son­de­re der Woh­nungs­ein­bruchs­dieb­stäh­le. Die Haupt­ver­kehrs­adern stan­den im Mit­tel­punkt des poli­zei­li­chen Inter­es­ses, da die ermit­tel­ten Ein­bre­cher zuneh­mend über­re­gio­nal und ban­den­mä­ßig vor­ge­hen und das dich­te Netz von Auto­bah­nen und Fern­stra­ßen zur An- und Abfahrt zu ihren Tat­or­ten nut­zen. Dabei machen sie natür­lich auch nicht vor dem Kreis Olpe halt.

 

„Mit den unan­ge­kün­dig­ten Kon­trol­len wol­len wir den Straf­tä­tern, die aus den Bal­lungs­zen­tren in den Kreis Olpe ein­fal­len, deut­lich auf die Füße tre­ten. Der Fahn­dungs- und Kon­troll­druck wird damit für die Täter deut­lich erhöht. Sie sol­len sich nie sicher sein, wann und wo sie ins Netz der Poli­zei gera­ten kön­nen, “ ver­deut­lich­te Kri­mi­nal­ober­rat Jür­gen Sterk als Ein­satz­lei­ter der Schwer­punkt­kon­trol­len.   

 

Die zwei­te Ziel­rich­tung des Kon­troll­tags war die Bekämp­fung der Haupt­un­fall­ur­sa­che „Über­höh­te Geschwin­dig­keit“. Denn nach wie vor gilt zu hohe Geschwin­dig­keit als Todes­ur­sa­che Nr. 1 im Stra­ßen­ver­kehr.

 

Zwi­schen 13 Uhr und 21 Uhr waren fast 70 Beam­te im Ein­satz, die an den ver­schie­de­nen Kon­troll­stel­len ins­ge­samt 130 Fahr­zeu­ge und ca. 150 Per­so­nen kon­trol­lier­ten. Die Ein­satz­kräf­te über­führ­ten dabei 42 Ver­kehrs­sün­der, ins­be­son­de­re wegen Geschwin­dig­keits­ver­stö­ßen.

Ver­däch­ti­ge Per­so­nen aus dem Kri­mi­na­li­täts­be­reich wur­den dies­mal nicht ange­trof­fen. Dies deckt sich auch mit den in den ver­gan­ge­nen Mona­ten rück­läu­fi­gen Ein­bruchs­zah­len im Kreis Olpe. So gab es im Juni nur sie­ben, im Juli acht und im lau­fen­den Monat bis­lang ledig­lich fünf Woh­nungs­ein­brü­che im gesam­ten Kreis Olpe.  

 

Die Poli­zei hat mit ihrer Prä­senz und den getrof­fe­nen Maß­nah­men unter ande­rem Ver­kehrs­ver­stö­ße geahn­det und ein deut­li­ches Zei­chen gegen Die­be und Ein­bre­cher gesetzt. Und das wird sie in den nächs­ten Mona­ten an wei­te­ren unan­ge­kün­dig­ten Kon­troll­ta­gen wei­ter­hin durch­füh­ren.

 

Dar­über hin­aus kann jeder Bür­ger mit­hel­fen und ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen in dem eige­nen Wohn­um­feld der Poli­zei sofort unter der Not­ruf­num­mer 110 der mit­tei­len.