Wie geht’s wei­ter mit Schu­le und Kin­der­gar­ten in Nie­der­ei­mer

Bezirks­aus­schuss hofft auf das Ver­ständ­nis der Anwoh­ner

ba-16-10-24-busengpassArns­berg-Nie­der­ei­mer  In der letz­ten Sit­zung des Bezirks­aus­schuss Niedereimer/Breitenbruch war ein wich­ti­ges The­ma die Schul­ent­wick­lungs­pla­nung und die Ent­wick­lung des AWO-Kin­der­gar­tens „Klei­ne Eiche“ in Nie­der­ei­mer. Eine Mög­lich­keit den Fort­be­stand der Schu­le und des Kin­der­gar­tens in Nie­der­ei­mer dau­er­haft zu sichern, wäre freie Woh­nun­gen und Häu­ser sowie Bau­grund­stü­cke für Fami­li­en auf den Woh­nungs­markt zu brin­gen. Zu die­sem Ent­schluss kamen die Mit­glie­der des Aus­schuss. Bedingt durch den demo­gra­fi­schen Wan­del und der gerin­gen Anzahl von Kin­dern in Nie­der­ei­mer sei es eine Fra­ge der Zeit wie lan­ge sich der Kin­der­gar­ten und die Grund­schu­le noch in Nie­der­ei­mer hal­ten könn­ten.

Erfreut zei­gen sich die Aus­schuss­mit­glie­der, dass der Per­so­nen­nah­ver­kehr die alte Lini­en­füh­rung über den Ste­pha­nus­weg und die Nie­der­ei­mer­stra­ße mit den bis­he­ri­gen Hal­te­stel­len wie­der auf­ge­nom­men hat. Aller­dings kommt es im Bereich Nie­der­ei­mer­stra­ße zu erheb­li­chen Eng­päs­sen durch par­ken­de Fahr­zeu­ge. Hier hofft man bei einem Orts­ter­min mit der Stra­ßen­ver­kehrs­be­hör­de, der Fach­dienst­stel­le und dem Bezirks­aus­schuss im per­sön­li­chen Gespräch auf das Ver­ständ­nis bei den Anwoh­nern. Ein ähn­li­ches Pro­blem sieht der Aus­schuss im Kreu­zungs­be­reich Wan­n­e­st­ra­ße und Ste­pha­nus­weg. Eben­so möch­te der Bezirks­aus­schuss die RLE bit­ten, mit der nächs­ten Fahr­plan­än­de­rung, die direk­te Anbin­dung zum Mari­en­hos­pi­tal und Bahn­hof wie­der auf­zu­neh­men. Eben­so soll die zukünf­ti­ge Lini­en­füh­rung des Bür­ger­bus­ses über­dacht wer­den. Hier­bei sei es wich­tig, dass Stra­ßen auf­ge­nom­men wür­den an denen gera­de älte­re Mit­bür­ger wohn­ten.

Der Aus­schuss sprach sich fer­ner dafür aus, einen neu­en Rad­fahr­weg zwi­schen Nie­der­ei­mer-Brei­ten­bruch-Möh­ne­see-Neheim anzu­le­gen. Hier soll in der Ver­wal­tung ange­regt wer­den wie die­ses umzu­set­zen sei.

Der Aus- und Umbau der Wan­n­e­st­ra­ße inner­halb Nie­der­ei­mers kommt lang­sam in Gang. Den Anlie­gern sol­len zu Beginn des Jah­res die Plä­ne vor­ge­stellt wer­den, sodass vor­aus­sicht­lich im Früh­som­mer mit den Umge­stal­tungs­ar­bei­ten der Stra­ße begon­nen wer­den kann. Dies­be­züg­lich geklärt wer­den müss­ten aller­dings noch die Kanal­bau­ar­bei­ten sowie die feh­len­de Licht­pla­nung im Bereich Zum Alten Brun­nen und die mög­li­che Über­bau­ung des still­ge­leg­ten Hude­bachs an der Wan­n­e­st­ra­ße. Hier­zu soll die Ver­wal­tung noch ange­spro­chen wer­den. Ver­kehrs­be­ru­hi­gen­de Umbau­maß­nah­men oder Kanal­bau­ar­bei­ten für die Brei­ten­bru­cher­stra­ße sind hin­ge­gen in naher Zukunft nicht geplant. Hier beschwe­ren sich die Brei­ten­bru­cher Bür­ger über das ste­tig wach­sen­de Ver­kehrs­auf­kom­men auf der Durch­gangs­stra­ße, ins­be­son­de­re durch die geräusch­star­ken Krad­fah­rer. Beson­ders uner­träg­lich sei es in den Som­mer­mo­na­ten, da kön­ne man drau­ßen auf der Ter­ras­se vor Lärm nicht mehr sit­zen und von der Gefahr für die Kin­der ganz zu schwei­gen, so ein besorg­ter Anwoh­ner. Hier soll nun das Gespräch mit Poli­zei und Stra­ßen­ver­kehrs­be­hör­de gesucht wer­den, um Ver­stö­ße zu ahn­den bzw. die Ver­kehrs­teil­neh­mer auf ein ver­nünf­ti­ges Fahr­ver­hal­ten anzu­spre­chen.

Über die Teil­nah­me an dem Wett­be­werb „Unser Dorf hat Zukunft“ sol­len die ent­spre­chen­den Gre­mi­en in den bei­den jewei­li­gen Orten selbst abstim­men und das Ergeb­nis dem Bezirks­aus­schuss dann mit­tei­len.

 

Det­lev Becker, für Dorfinfo.de

 

FOTO:  Eng­pass an der Nie­der­ei­mer­stra­ße