„Uns schickt der Him­mel“ – „72 Stun­den Akti­on“ beginnt in zwei Mona­ten

Neues BildArns­berg Neheim (Hoch­sauer­land) Der Count­down läuft, die Uhren ticken her­un­ter – in knapp zwei Mona­ten, genau­er gesagt am Don­ners­tag, den 13. Juni um 17.07 fällt der Start­schuss zur bun­des­weit statt­fin­den­den „72 Stun­den Akti­on – der Sozi­al­ak­ti­on des BDKJ in Deutsch­land“.

Unter dem Mot­to „Uns schickt der Him­mel“ set­zen sich bei der bun­des­weit größ­ten Sozi­al­ak­ti­on im Jahr 2013 hun­dert­tau­sen­de jun­ge Katho­li­kin­nen und Katho­li­ken für den guten Zweck ein. In einem Zeit­rah­men von 72 Stun­den haben die teil­neh­men­den jun­gen Men­schen ver­schie­dens­te gemein­nüt­zig sozia­le, öko­lo­gi­sche, inter­kul­tu­rel­le oder poli­ti­sche Auf­ga­ben zu bewäl­ti­gen, mit denen sie ein deut­li­ches Zei­chen für die Soli­da­ri­tät set­zen.

Aktu­ell sind es im Bereich Arns­berg und Sun­dern 9 Pro­jekt­grup­pen, die am 13. Juni um 17.07 Uhr das Start­si­gnal für die 72 Stun­den Akti­on bekom­men. Eini­ge von ihnen haben sich im Vor­feld für die Pro­jekt­va­ri­an­te „Do It“  ent­schie­den. Die­ser ent­spre­chend war es den Grup­pen bereits vor­ab mög­lich, sich einen Bereich zu suchen, in dem sie sich enga­gie­ren möch­ten. Und die ein­ge­gan­ge­nen Ide­en sind viel­fäl­tig: Neben Spen­den­ak­tio­nen über Spon­so­ren­lauf oder dem Ein­sam­meln von Lebens­mit­teln für die Arns­ber­ger Tafel gibt es auch gemein­sa­me Aktio­nen mit Kin­dern. So übt die KjG Oeven­trop bei­spiels­wei­se mit Kin­dern aus dem Dorf ein Thea­ter­stück ein, wel­ches an ver­schie­de­nen Stel­len im Ort auf­ge­führt wer­den soll. Feh­len dür­fen natür­lich auch nicht die viel­fäl­ti­gen Bau­ak­tio­nen: Die Kids des Kin­der und Jugend­zen­trums in Neheim möch­ten einer U3 Betreu­ungs­grup­pe eine Hüt­te für die vie­len Out­door­spiel­ge­rä­te errich­ten, die KjGs aus Neheim und Hüs­ten betä­ti­gen sich auf ver­schie­de­ne Art und Wei­se an den umlie­gen­den Kin­der­gär­ten. Wei­ter­hin wird  der Ruhr­tal­rad­weg in Oeven­trop beschil­dert. Ganz neu dabei ist das Kol­ping­bil­dungs­zen­trum aus Arns­berg. Die­se Grup­pe hat es sich zum Ziel gesetzt, alte und gebrauch­te Fahr­rä­der wie­der auf Vor­der­mann zu brin­gen. Ande­re Grup­pen, wie die Pfad­fin­der aus Her­drin­gen oder die Cari­tas Jugend aus Arns­berg, erfah­ren erst mit dem Start­schuss, wel­che Auf­ga­ben auf sie zukom­men – da bleibt die Span­nung bis zur letz­ten Sekun­de erhal­ten. Bei der „Get It“ Vari­an­te ist der Koor­di­nie­rungs­kreis zustän­dig, wel­che Auf­ga­be die ange­mel­de­te Grup­pe zu bewäl­ti­gen hat.

Noch bis zum 06.Mai kön­nen sich Grup­pen, die Inter­es­se haben an der Sozi­al­ak­ti­on teil­zu­neh­men, anmel­den. Bis zu die­sem Zeit­punkt besteht auch noch die Mög­lich­keit, sich für die „Get It“ Vari­an­te zu ent­schei­den, sich also mit dem Pro­jekt über­ra­schen zu las­sen. Ein wenig spä­ter liegt der Anmel­de­schluss für die Grup­pen, die sich sel­ber ein Pro­jekt wäh­len. Die­se kön­nen sich noch bis zum 31. Mai anmel­den.