Expe­ri­ment geglückt – Ers­ter digi­ta­ler Berufs­in­fo­tag „your UpDate“ war ein Erfolg

1. Mai 2021
von Redaktion
Sun­dern. „Das Expe­ri­ment ist geglückt“ –so lau­tet das Fazit der teil­neh­men­den Unter­neh­men beim ers­ten digi­ta­len Berufs­in­fo­tag „your UpDate“,der am ver­gan­ge­nen Diens­tag statt­ge­fun­den hat. Coro­na-bedingt muss­ten der Berufs­par­cours und die Aus­bil­dungs­mes­se in die­sem Jahr aus­fal­len. Um den-noch ein Schlag­licht auf das The­ma Aus­bil­dung zu rich­ten und die ver­schie­de­nen Aus­bil­dungs­be­ru­fe und ‑betrie­be bekannt zu machen, haben Wirt­schafts­för­de­rin Julia Wagener und 20 Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen aus Sun­dern und der Regi­on ein digi­ta­les Alter­na­tiv­kon­zept entwickelt.

Screen­shot: Stadt Sundern

In fünf-minü­ti­gen Kurz­vor­trä­gen konn­ten die jewei­li­gen Unter­neh­mens­ver­tre­te­rin­nen und ‑ver­tre­ter dem Publi­kum nach­ein­an­der den Betrieb und einen Aus­bil­dungs­be­ruf näher vor­stel­len. Ziel der Ver­an­stal­tung war es, die Kon­takt­auf­nah­me für Jugend­li­che, Eltern und Inter­es­sier­te zu erleich­tern, indem die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter ihr Gesicht zei­gen und Lust auf eine Aus­bil­dung oder ein Prak­ti­kum machen.

Bun­tes Pro­gramm bie­tet span­nen­de Infor­ma­tio­nen zu ver­schie­dens­ten Ausbildungsberufen

„Ich bin mit dem Ver­lauf der Ver­an­stal­tung sehr zufrie­den“, so Wirt­schafts­för­de­rin Julia Wagener, die die Mode­ra­ti­on des Abends über­nom­men hat. „In der Spit­ze haben knapp 180 Per­so­nen die Prä­sen­ta­tio­nen der Unter­neh­men ver­folgt. Die Vor­trä­ge der Fir­men waren alle infor­ma­tiv und span­nend –jeder auf sei­ne Art und Weise. “
So wur­den Aus­bil­dungs­be­ru­fe in einem Gespräch zwi­schen Aus­zu­bil­den­dem und Geschäfts­füh­rung oder Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen erläu­tert, ande­re haben mit Hil­fe von Fotos, Vide­os und Prä­sen­ta­ti­ons­fo­li­en Ein­drü­cke in die ver­schie­de­nen Berufs­fel­der gege­ben. Auch direkt aus der Werk­statt her­aus­wur­de ein Beruf vor­ge­stellt, sodass die Zuschaue­rin­nen und Zuschaue­r­ei­nen unmit­tel­ba­ren Ein­blick in den Arbeits­platz erhal­ten konn­ten. Beson­de­ren Ein­druck hat wohl Finn Schra­de, Aus­zu­bil­den­der zum Mecha­tro­ni­ker für Käl­te­tech­nik bei L&R Käl­te­tech­nik im zwei­ten Lehr­jahr hin­ter­las­sen. In einer leb­haf­ten Prä­sen­ta­ti­on auf Augen­hö­he mit den Schü­le-rin­nen und Schü­lern hat der 19-Jäh­ri­ge sei­nen Aus­bil­dungs­be­trieb sehr authen­tisch vorgestellt.

Gelun­ge­ne Auf­takt­ver­an­stal­tung spricht für eine Wiederholung

Eine Feed­ba­ck­um­fra­ge am Ende der Ver­an­stal­tung war ein­deu­tig: Ca. 85 % der Umfra­ge­teil­neh­me­rin­nen und ‑teil­neh­mer hat die Ver­an­stal­tung gut bzw. sehr gut gefal­len. Eine anschlie­ßen­de Abfra­ge bei den teil­neh­men­den Betrie­ben hat eben­falls gezeigt, dass das Pilot­pro­jekt ge-glückt ist. „Uns hat das Ver­an­stal­tungs­kon­zept rich­tig gut gefal­len. Für einen Auf­takt ist es nahe­zu per­fekt gelau­fen. Die Prä­sen­ta­tio­nen waren alle infor­ma­tiv und es gab kei­ne grö­ße­ren Pan­nen“, berich­tet Kat­rin Rau­tert, Assis­ten­tin der Geschäfts­füh­rung von Lüb­ke & Vogt. Auch Julia Thu­ne­cke von der Gold­bä­cke­rei Gro­te ist der Auf­fas­sung, dass das digi­ta­le For­mat eine tol­le neue Erfah­rung war und es Spaß gemacht hat, dabei zu sein. Sie hat gemein­sam mit einer Kol­le­gin u.a. den Beruf des Kon­di­tors vor­ge­stellt. Trotz­dem bevor­zu­gen die bei-den eine Prä­senz­ver­an­stal­tung. Dem schließt sich auch Diethard Nol­te, Aus­bil­dungs­lei­ter der Kreis­ver­wal­tung des Hoch­sauer­land­krei­ses an: „Auf einer Prä­senz­ver­an­stal­tung kann man die Schü­le­rin­nen und Schü­ler und ihre Eltern per­sön­lich ken­nen­ler­nen. Das direk­te Gespräch schät­ze ich sehr“.
Grund­sätz­lich sind aber alle Fir­men moti­viert in Zukunft auch wie­der digi­tal dabei zu sein, sofern die pan­de­mi­sche Situa­ti­on kei­ne Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen zulas­sen sollte.

Vor­trä­ge im Internet

Wer nicht an der Ver­an­stal­tung teil­neh­men konn­te, sich aber den­noch für die Vor­trä­ge der Betrie­be inter­es­siert, kann sich die Auf­nah­me dazu bald im Inter­net auf der Ver­an­stal­tungs­sei­te der Stadt Sun­dern anschauen.