Sun­dern: Stif­tung Welt­klas­se 2013

su1 su2Sun­dern (Hoch­sauer­land)  Schü­ler des Städ­ti­schen Gym­na­si­um Sun­dern beka­men die Mög­lich­keit für 4 Wochen in das weit ent­fern­te Chi­na zu rei­sen und dort Kul­tur, All­tag und Sit­ten ken­nen zu ler­nen. Mit der Stif­tung WELT­KLAS­SE koope­riert das Gym­na­si­um in Sun­dern schon seit meh­re­ren Jah­ren. Mit finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung von Sun­derner Unter­neh­men schickt die Schu­le jedes Jahr inter­es­sier­te Schü­ler auf eine außer­ge­wöhn­li­che Rei­se. Somit mach­ten sich in die­sem Jahr Sabri­na Höl­scher, Ste­phan Tes­ke­ra, Phil­ipp Schlei­er und Robin Brand auf in ein fer­nes Land. Von dort erreich­te uns fol­gen­der Bericht:

„Am 19. Janu­ar ging es für uns auf gro­ße Rei­se. Von Düs­sel­dorf flo­gen wir über Ams­ter­dam und Peking nach Kun­ming, wo wir eine Nacht im Hotel ver­brach­ten und am nächs­ten Mor­gen mit dem Zug 8 Stun­den lang quer durchs Land fuh­ren, bis wir end­lich in Dali ange­kom­men sind. Von dort aus wur­den wir von unse­ren Koor­di­na­to­ren, die uns die ers­ten bei­den Wochen in Dali beglei­te­ten, abge­holt und zu unse­rer Gast­fa­mi­lie gebracht. Auf dem Weg dort­hin beka­men wir schon einen klei­nen Ein­druck wie anders der All­tag in Chi­na abläuft. Nach der Ein­wei­sung und Vor­stel­lung unse­res Zeit- und Pro­gramm­pla­nes, sind wir noch mit Ihnen in die Stadt gegan­gen. Im Lau­fe der ers­ten Woche haben wir als Leh­rer in einer loka­len Schu­le und in etwas wei­ter ent­fern­ten Schu­len Eng­lisch unter­rich­tet- meis­tens Kin­der im Grund­schul­al­ter. In der zwei­ten Woche ging es für uns auf Sight­see­ing­tour, bei der wir die Sehens­wür­dig­kei­ten von Dali besucht haben, wie z.B. den Erhai Lake, ein Muse­um, Dalis male­ri­sche Alt­stadt. Das High­light waren für uns die drei Pago­das, dies sind drei ca. 70 Meter hohe Tür­me, die in einer rie­si­gen Tem­pel­an­la­ge ste­hen. Zu Beginn der drit­ten Woche wech­sel­ten wir vom hek­ti­schen Stadt­le­ben zum ruhi­gen Land­le­ben. Auf´s Land beglei­te­ten uns vier Stu­den­tin­nen, die uns bei unse­rem Wie­der­auf­fors­tungs­pro­jekt hel­fen soll­ten. Nach der Ankunft im Shang Qing Vil­la­ge, ging es für uns direkt aufs Feld die ers­ten Wal­nuss­bäu­me pflan­zen, womit wir auch die meis­te Zeit der ers­ten Woche beschäf­tigt waren. Mor­gens wer­den die Bäu­me gepflanzt und nach­mit­tags wird aus einem nahe gele­ge­nen Brun­nen Was­ser mit Eimern hoch­ge­zo­gen um die am Mor­gen gepflanz­ten Bäu­me zu wäs­sern. Am Anfang der zwei­ten Woche pflanz­ten wir vor­mit­tags Bäu­me und nach­mit­tags unter­nah­men wir meist klei­ne­re Tou­ren in nächs­ter Nähe. Sehr außer­ge­wöhn­lich ist auch das Auf­ein­an­der­tref­fen zwei­er unter­schied­li­cher Kul­tu­ren im öffent­li­chen Leben. Auf der Stra­ße wer­den wir oft ange­spro­chen um Fotos mit Pas­san­ten zu machen oder wer­den zum Essen ein­ge­la­den. Auch das Wet­ter ist seit der Ankunft ein abso­lu­ter Traum. Jeden Tag erwar­tet uns ein strah­lend blau­er Him­mel und ca. 25 Grad. Es wer­den sicher noch ein paar inter­es­san­te Tage auf uns war­ten, bevor es am nächs­ten Wochen­en­de wie­der nach Hau­se geht. Wir wer­den unse­ren Mit­schü­le­rin­nen und -schü­lern im Unter­richt viel zu berich­ten haben – schließ­lich haben wir ent­spre­chen­de Arbeits­auf­trä­ge mit bekom­men…