Oster­feu­er in Müsche­de: Wie­se im Gespräch mit Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rin Hendricks

MdB Dirk Wie­se mit Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rin Bar­ba­ra Hendricks

Arns­berg-Müsche­de. Auf Initia­ti­ve des Vor­sit­zen­den des SPD Orts­ver­eins Müsche­de, Mar­kus Prach­tel, traf sich der  hei­mi­sche Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dirk Wie­se am Ran­de der heu­ti­gen Kabi­netts­sit­zung, an der Wie­se als Ver­tre­ter von  Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Zypries teil­nahm, zum Gespräch  mit Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rin Bar­ba­ra Hend­ricks. The­ma war die Situa­ti­on um das Oster­feu­er in Müsche­de. Das Gelän­de, auf dem dort jähr­lich das Oster­feu­er ent­zün­det wird, ist an die NABU-Stif­tung ver­kauft wor­den. Die Stif­tung kauft bun­des­weit wert­vol­le Natur­schutz­flä­chen auf, um die­se als Lebens­raum für bedroh­te Tie­re und Pflan­zen zu bewah­ren. Des­halb unter­liegt das Gelände
nun stren­gen gesetz­li­chen Auf­la­gen des Natur­schut­zes, die ein Abren­nen eines Oster­feu­ers  grund­sätz­lich untersagen.
Wie­se zeig­te sich nach dem Gespräch mit der Bun­des­mi­nis­te­rin zuver­sicht­lich, dass ein geeig­ne­ter  Ersatz­ort gefun­den wird:
„Ich dan­ke Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rin Hend­ricks für das sehr gute Gespräch und dafür, dass sie sich trotz  engem Ter­min­plan die Zeit genom­men hat. Ein ers­ter wich­ti­ger Schritt in der Sache ist die  Über­gangs­lö­sung für das Jahr 2018. Das Oster­feu­er kann noch ein letz­tes Mal an gewohn­ter Stel­le  statt­fin­den. Das ver­schafft allen Betei­lig­ten Zeit, um eine geeig­ne­ten Ersatz­ort zu fin­den. Ein Ange­bot des NABU liegt bereits vor, das nun ein­ge­hend geprüft wer­den muss. Ich bin sicher, dass wir am Ende zu einer guten Lösung für alle Betei­lig­ten kom­men werden!“