Neu­er Pokal­mo­dus bringt reiz­vol­le Par­ti­en – RC Sor­pe­see im Vier­tel­fi­na­le gegen den TSV Bay­er 04 Lever­ku­sen

blockarbeit_rcsSun­dern. Wenn am kom­men­den Wochen­en­de die Hal­len 22, 23 und 24 der Deut­schen Sport­hoch­schu­le in Köln (DSHS) ihre Pfor­ten für Besu­cher öff­nen, han­delt es sich für alle Betei­lig­ten und die Freun­de des Vol­ley­ball­sports um eine Pre­mie­re. Erst­ma­lig trägt der West­deut­sche Vol­ley­ball Ver­band (WVV) die End­run­de um den pres­ti­ge­träch­ti­gen WVV-Pokal in einem zwei­tä­gi­gen Tur­nier aus. Der neue Modus bün­delt die Spie­le des Ach­tel- und Vier­tel­fi­na­les auf den Sams­tag und fin­det mit den Halb­fi­nal- und Final­spie­len am Sonn­tag sei­nen krö­nen­den Abschluss. Mit­ten­drin statt nur dabei auch in die­sem Jahr wie­der die Mann­schaft des RC Sor­pe­see. Ein Blick auf den Teil­neh­mer­kreis des Tur­niers aber bringt schnell die Gewiss­heit, dass in der Favo­ri­ten­rol­le auf den Tur­nier­sieg und die begehr­te Fahr­kar­te in Rich­tung DVV-Pokal Qua­li­fi­ka­ti­on auch in die­sem Jahr ande­re Teams ste­cken. Allen vor­an das Gast­ge­ber­team der DSHS Snow Trex Köln um ihren Trai­ner Jim­my Czimek, der wie in jedem Jahr dem Pokal eine hohe Prio­ri­tät ein­räumt und dar­auf brennt den Heim­vor­teil zu nut­zen. Aber auch den Teams aus Glad­beck, Bor­ken und Ding­den räu­men die Exper­ten im Vor­feld ja nach Tages­form gute Chan­cen ein. Nicht zu ver­ges­sen eine Mann­schaft aus dem Rhein­land, die das Gesche­hen der 2. Bun­des­li­ga Nord in den ver­gan­ge­nen Jah­ren wie kei­ne zwei­te bestimmt hat: der TSV Bay­er 04 Lever­ku­sen.

Der Meis­ter der abge­lau­fe­nen Zweit­li­ga­run­de und hei­ße Meis­ter­schafts­fa­vo­rit für die just gestar­te­te Spiel­zeit hat sich für die­se Sai­son die Rück­kehr ins Vol­ley­ball Ober­haus vor­ge­nom­men und ent­spre­chend auf­ge­rüs­tet. Der Pokal bie­tet dem Team um Kapi­tä­nin Anna Hoja dabei die Mög­lich­keit schon vor­ab gegen Erst­li­gis­ten anzu­tre­ten und sich somit an das Niveau her­an­zu­tas­ten. Hier­zu muss das Team um die Speer­wurf­welt­meis­te­rin Katha­ri­na Moli­tor jedoch drei Sie­ge lan­den und im Auf­takt­spiel, dem Vier­tel­fi­na­le, den RC Sor­pe­see aus­schal­ten. Für die Mädels vom See ist das Duell mit dem Spit­zen­team aus Lever­ku­sen indes eine wei­te­re Chan­ce, sich auf höchs­tem Niveau zu bewei­sen und wich­ti­ge Spiel­erfah­rung für den Ligaall­tag zu sam­meln. Da trifft es sich umso bes­ser, dass die klei­ne Erkäl­tungs­wel­le im Team der Hoch­sauer­län­de­rin­nen über­stan­den scheint und vor­aus­sicht­lich alle Spie­le­rin­nen den Weg in die Dom­stadt antre­ten kön­nen. Eine beson­de­re Note erhält das unglei­che Duell der Zweit­li­gis­ten zusätz­lich, ist doch Bay­er Lever­ku­sen der nächs­te Meis­ter­schafts­kon­tra­hent, der in der kom­men­den Woche sei­ne Visi­ten­kar­te in Sun­dern abge­ben wird. Vor die Liga aber hat der Spiel­plan aber den Pokal gestellt und so kommt es am Sams­tag den 24.09.2016 ab 18 Uhr in Hal­le 23 der DSHS in Köln zum ers­ten Auf­ein­an­der­tref­fen bei­der Teams um den Ein­zug in das WVV-Pokal Halb­fi­na­le.