Lan­des­re­gie­rung darf Mede­bach nicht im Regen ste­hen las­sen

– ohne den Aus­bau ist für die Betrof­fe­nen das gan­ze Jahr Ascher­mitt­woch

Medebach-2-2013Im Zusam­men­hang mit der von der rot-grü­nen Lan­des­re­gie­rung gestri­che­nen Sanie­rung der L 740 in Mede­bach hat sich der Iser­loh­ner Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Thors­ten Schick (CDU), der Mit­glied des Ver­kehrs­aus­schus­ses ist, vor Ort ein Bild von der Situa­ti­on an der L 740 gemacht. Auf Ein­la­dung von Bür­ger­meis­ter Tho­mas Gro­sche und sei­nes Land­tags­kol­le­gen Mat­thi­as Kerk­hoff besuch­te Thors­ten Schick Mede­bach und war scho­ckiert über den Zustand der Land­stra­ße, die das Gewer­be­ge­biet Hol­ti­scher Weg anbin­det. „An die­ser Stel­le wird wie­der ein­mal deut­lich, dass die rot-grü­ne Lan­des­re­gie­rung den länd­li­chen Raum links lie­gen lässt.“ Der Zustand der Stra­ße sei der­ma­ßen schlecht, dass sogar von einer Gefähr­dung für die Ver­kehrs­teil­neh­mer gespro­chen wer­den kön­ne. Mat­thi­as Kerk­hoff wies dar­auf­hin, dass mit der Sanie­rung der L 740 auch die Ver­bes­se­rung der Breit­band­ver­sor­gung zusam­men­hin­ge, auf die die Unter­neh­men vor Ort drin­gend ange­wie­sen sei­en. „Es ist nicht hin­nehm­bar, dass hier sehen­den Auges die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung in Mede­bach gefähr­det wird. Ich habe die Lan­des­re­gie­rung in zwei Klei­nen Anfra­gen zu die­sem The­men­kom­plex befragt und bin auf deren Ant­wor­ten gespannt.“

Klei­ne Anfra­ge

des Abge­ord­ne­ten Mat­thi­as Kerk­hoff CDU

Wird der Lan­des­ver­kehrs­mi­nis­ter die Stadt Mede­bach besu­chen und sich vom Zu-stand der Land­stra­ße 740 vor Ort über­zeu­gen?

Zum wie­der­hol­ten Male ist die Finan­zie­rung des Aus­baus der L 740 durch die Lan­des­re­gie-rung gestri­chen wor­den. In der Regi­on wird die­se Ent­schei­dung hef­tig kri­ti­siert. Der Zustand der L 740 ist so schlecht, dass durch den Lan­des­be­trieb Straßen.NRW bzw. durch die Stra­ßen­ver­kehrs­be­hör­de des Hoch­sauer­land­krei­ses zwi­schen­zeit­lich eine Geschwin­dig­keits­be­gren­zung auf teil­wei­se 40 km/h ange­ord­net wur­de. Die Ver­kehrs­si­cher­heit auf der L 740 ist untrag­bar. Alle im Rat der Stadt Mede­bach ver­tre­te­nen Frak­tio­nen haben den Lan­des­ver­kehrs­mi­nis­ter in einer Reso­lu­ti­on auf­ge­for­dert, sich vor Ort ein Bild vom Zustand der Land­stra­ße 740 zu machen.

Vor die­sem Hin­ter­grund fra­ge ich die Lan­des­re­gie­rung: 1.) War­um wur­den bereits im Jahr 2012 zur Vor­be­rei­tung der eigent­li­chen Bau­maß­nah-me Bäu­me gero­det? 2.) War­um wur­den mit der betrof­fe­nen Stadt noch im Dezem­ber 2012 die Umlei­tungs­maß­nah­men im umge­ben­den Stra­ßen­netz für die Bau­zeit 2013 be-spro­chen? 3.) Wel­che wei­te­ren Sanie­rungs­maß­nah­men wur­den im Bau­pro­gramm 2013 gestri­chen? (Bit­te auf­lis­ten: Teil­stück, Stadt, Län­ge, Kos­ten der Maß­nah­me) 4.) Wer­den Stra­ßen­sa­nie­rungs­maß­nah­men die in 2013 nicht rea­li­siert wer­den vor­ran­gig für 2014 vor­ge­se­hen? 5.) Der Lan­des­ver­kehrs­mi­nis­ter ist vom Rat der Stadt Mede­bach in einer Reso­lu­ti­on dazu auf­ge­for­dert wor­den, sich vom Zustand der Land­stra­ße 740 vor Ort zu über­zeu­gen. Wann wird Minis­ter Gro­schek sich ein Bild vor Ort machen?

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Klei­ne Anfra­ge

des Abge­ord­ne­ten Mat­thi­as Kerk­hoff CDU

War­um wird der Aus­bau der Land­stra­ße 740 zum Gewer­be­ge­biet „Hol­ti­scher Weg“ in Mede­bach im Ent­wurf des Lan­des­stra­ßen­bau­pro­gramms erneut nicht finan­ziert?

Zum wie­der­hol­ten Male ist die Finan­zie­rung des Aus­baus der L 740 durch die Lan­des­re­gie-rung gestri­chen wor­den. In der Regi­on wird die­se Ent­schei­dung hef­tig kri­ti­siert. Der Zustand der L 740 ist so schlecht, dass durch den Lan­des­be­trieb Straßen.NRW bzw. durch die Stra­ßen­ver­kehrs­be­hör­de des Hoch­sauer­land­krei­ses zwi­schen­zeit­lich eine Geschwin­dig­keits­be­gren­zung auf teil­wei­se 40 km/h ange­ord­net wur­de. Die Ver­kehrs­si­cher­heit auf der L 740 ist untrag­bar.

Vor die­sem Hin­ter­grund fra­ge ich die Lan­des­re­gie­rung: 1.) Nach wel­chen Kri­te­ri­en ist das Land bei der Auf­stel­lung des Bau­pro­gramms 2013 vor­ge­gan­gen? 2.) Wie bewer­tet die Lan­des­re­gie­rung den Zustand der L 740 vom Mede­ba­cher Orts­aus­gang zum Gewer­be­ge­biet Hol­ti­scher Weg? 3.) Ist der Lan­des­re­gie­rung bekannt, dass durch die Strei­chung der Sanie­rungs­maß­nah­me in Mede­bach die Belan­ge von über 600 Arbeit­neh­mern und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men mas­siv betrof­fen sind? 4.) Aus Kos­ten­grün­den soll­te zeit­gleich mit der zuge­sag­ten Bau­maß­nah­me die Ver­sor­gung des Gewer­be­ge­bie­tes „Hol­ti­scher Weg“ mit Breit­band erfol­gen. Wel­che Fol­gen sind für die betrof­fe­nen Unter­neh­men aus Sicht der Lan­des­re­gie­rung durch die­se Ver­zö­ge­rung zu erwar­ten? 5.) Wie will die Lan­des­re­gie­rung die­sen gra­vie­ren­den Stand­ort­nach­teil, der sich für die betrof­fe­nen Unter­neh­men ergibt, kom­pen­sie­ren?