Lösch­zug West der Feu­er­wehr Bri­lon prob­te den Ernst­fall

12. Mai 2019
von Redaktion

„Wie der Übungs­ver­lauf zeig­te, ist der Zug West für einen Ernst­fall gut vor­be­rei­tet“, lob­te Wehr­lei­ter Hil­le­brand den Lösch­zug West der Feu­er­wehr Bri­lon (Foto: Feu­er­wehr Bri­lon)

Bri­lon. Gemein­sam mit den Lösch­grup­pen Alten­bü­ren, Schar­fen­berg und Wülf­te prob­te der Lösch­zug West unter der Lei­tung von Zug­füh­rer Bern­hard Hoh­mann den Ernst­fall in Schar­fen­berg. Mit ins­ge­samt 40 Kame­ra­den simu­lier­te die Feu­er­wehr einen Brand in einer alten Drechs­le­rei.

Das Sze­na­rio schrieb vor, dass infol­ge aus­ge­führ­ter Dach­aus­bes­se­rungs­ar­bei­ten der Werk­statt­be­reich in Flam­men auf­ge­gan­gen war. Schnitt- und Tro­cken­holz sowie eini­ge Maschi­nen nähr­ten die Flam­men. Fer­ner wur­den drei Mit­ar­bei­ter der Drechs­le­rei sowie zwei Arbei­ter der aus­füh­ren­den Dach­fir­ma ver­misst.

Rea­li­täts­na­hes Sze­na­rio

Für den Zug galt es pri­mär die ver­miss­ten Per­so­nen, simu­liert durch Feu­er­wehr­an­wär­ter, im Gebäu­de auf­zu­fin­den und zu ret­ten. Die Nebel­ma­schi­ne leis­te­te gan­ze Arbeit, sodass dann auch der Ein­satz sehr rea­li­täts­nah von­stat­ten gehen konn­te.

Die in Not gera­te­nen Arbei­ter wur­den durch vier ein­ge­setz­te Atem­schutz­trupps geret­tet und dem ein­ge­rich­te­ten Sam­mel­platz zuge­führt. Die anschlie­ßen­de Brand­be­kämp­fung des Werk­statt­be­reichs wur­de unter Vor­nah­me von einem B- und fünf C‑Rohren vor­ge­nom­men. Zusätz­lich wur­de eine Rauch­gas­küh­lung im Lager­be­reich mit­tels Hohl­stahl­roh­ren vor­ge­nom­men um eine gefähr­li­che Durch­zün­dung zu ver­hin­dern.

„Wie der Übungs­ver­lauf zeig­te, ist der Zug West für einen Ernst­fall gut vor­be­rei­tet“, lob­te am Ende Wehr­lei­ter Hil­le­brand.