Groß­brand in Wen­nig­loh for­dert kei­ne Ver­letz­ten

20. August 2019
von Redaktion

Glück­li­cher­wei­se kamen weder Men­schen noch Tie­re beim Groß­brand in Wen­nig­loh zu Scha­den (Foto: Feu­er­wehr Arns­berg)

Wen­nig­loh. Der Brand einer Scheu­ne hat heu­te Mit­tag für einen Groß­ein­satz der Feu­er­wehr gesorgt, ver­letzt wur­den glück­li­cher­wei­se weder Men­schen noch Tie­re.

Bren­nen­de Bal­len in der Scheu­ne

Gegen 11 Uhr war der ers­te Alarm unter dem Stich­wort „bren­nen­de Rund­bal­len in Scheu­ne“ aus­ge­löst wor­den. Bewoh­ner des angren­zen­den Hau­ses hat­ten Rauch in der Scheu­ne bemerkt und den Not­ruf abge­setzt. Das Feu­er brei­te­te sich schnell aus, so dass der Alarm erhöht wur­de. Von allen Sei­ten rück­ten die Ein­satz­kräf­te mit Strahl­roh­ren gegen das Feu­er vor, Was­ser­ent­nah­me­stel­len waren die Saug­stel­len „Am Born“ und am Kin­der­gar­ten. Vor­dring­li­che Auf­ga­be war, das Wohn­haus mit einer so genann­ten Rie­gel­stel­lung zu schüt­zen um ein Über­grei­fen der Flam­men zu ver­hin­dern.

Was­ser aus Gülle­fäs­sern

Dar­über hin­aus kon­trol­lier­ten Ein­satz­trupps in dem Wohn­haus die Wän­de, um die Hit­ze­ent­wick­lung zu über­prü­fen. Die Stra­ße „Am Born“ war für den Durch­gangs­ver­kehr gesperrt um die Feu­er­wehr­ar­bei­ten nicht zu behin­dern. Zu Hil­fe kamen der Feu­er­wehr zwei Bau­ern ä, die mit ihren Gülle­fäs­sern Lösch­was­ser zu den Feu­er­wehr­wa­gen trans­por­tier­ten, von wo aus das Was­ser zur Brand­stel­le gepumpt wird. Auch zwei Spül­wa­gen der Stadt­wer­ke Arns­berg waren im Ein­satz eben­so wie der Abroll­be­häl­ter Was­ser der Feu­er­wehr mit einem Volu­men von 11.000 Litern. Die Stroh­bal­len muss­ten spä­ter aus­ein­an­der­ge­zo­gen und ein­zeln abge­löscht wer­den.