AG 60plus Stra­ßen­bau­bei­trä­ge

Initia­ti­ve des Bür­ger­meis­ters wird begrüßt – Reso­lu­ti­on der Stadt Sun­dern zum KAG

Aus­drück­lich wird die, von Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del ergrif­fe­ne Initia­ti­ve zur Ände­rung des Kom­mu­nal­ab­ga­be­ge­set­zes NRW (KAG NRW), von den Mit­glie­dern der AG 60plus begrüßt.

Foto: Nach wie vor stark in der Kri­tik der Aus­bau Krä­hen­berg in Hach­en. Foto vor dem Ausb – Foto Plüm­per

Der Sun­de­raner Bür­ger­meis­ter hat­te jetzt dem Rat der Stadt eine Reso­lu­ti­on zur Ände­rung des Geset­zes an die NRW – Lan­des­re­gie­rung zur Ent­schei­dung vor­ge­legt.

Ziel der Reso­lu­ti­on ist es, den Städ­ten und Gemein­den die Mög­lich­keit zu geben, über die Ein­füh­rung jähr­lich wie­der­keh­ren­den Bei­trä­ge für Abrech­nungs­ge­bie­te bestim­men zu kön­nen.

Zur­zeit ist es so, dass Städ­te und Gemein­den alle Grund­stücks­be­sit­zer als Anlie­ger, deren Grund­stü­cke an Stra­ßen lie­gen, die von einem Aus­bau betrof­fen sind, zu einer ein­ma­li­gen Abga­be her­an­zie­hen müs­sen.

 

Anlie­ger gera­ten oft in exis­tenz­be­dro­hen­de Lage

 

In der Rats­sit­zung erläu­ter­te Bür­ger­meis­ter Bro­del, dass die Bei­trags­for­de­run­gen oft im fünf­stel­li­gen Bereich lie­gen. Häu­fig ist es beson­ders für jun­ge Fami­lie, Allein­ste­hen­de oder Rent­ner nahe­zu unmög­lich die­se Beträ­ge auf­zu­brin­gen.

Man­che Bür­ge­rin­nen und Bür­ger gera­ten daher unver­schul­det in schwie­rigs­te finan­zi­el­le Situa­tio­nen. Teil­wei­se sogar in exis­tenz­be­dro­hen­de Lagen und sind im Extrem­fall gezwun­gen ihr Eigen­tum zu ver­kau­fen.

Nach einer ent­spre­chen­den Ände­rung des Geset­zes, wür­de der Inves­ti­ti­ons­auf­wand durch wie­der­keh­ren­de Bei­trä­ge auf alle Eigen­tü­mer von Grund­stü­cken, die inner­halb eines Abrech­nungs­ge­bie­tes lie­gen, ver­teilt.

 

Bereit­stel­lung zweck­ge­bun­de­ner Finanz­mit­tel auch eine Mög­lich­keit

 

Das Modell der wie­der­keh­ren­den Bei­trä­ge für den Stra­ßen­bau wird auch schon in ande­ren Bun­des­län­dern mit Erfolg ein­ge­setzt.

Durch die jähr­lich wie­der­keh­ren­den Bei­trä­ge, die zu maxi­mal drei­stel­li­gen Abschlags­leis­tun­gen füh­ren, exis­tenz­be­dro­hen­de Situa­tio­nen ver­mie­den wer­den.

 

So liegt zum Bei­spiel die durch­schnitt­li­che Belas­tung im Bun­des­land Hes­sen

Seit Ein­füh­rung der wie­der­keh­ren­den Bei­trä­ge bei rund 210 € pro Jahr.

Eine Lösung wäre auch der Ersatz von KAG Bei­trä­gen durch zweck­ge­bun­de­ne Finanz­mit­tel sei­tens des Lan­des NRW und/ oder des Bun­des.