Nach­barn in Nie­der­ei­mer sin­gen gemein­sam

14. April 2020
von Redaktion

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit gerau­mer Zeit tref­fen sich all­abend­lich eini­ge Nach­barn im Surk­hahn in Nie­der­ei­mer um sich gegen­sei­tig in der der­zei­ti­gen „Coro­na-Kri­se“ zu unter­stüt­zen sowie den „Hel­den des All­tags“ zu dan­ken.

Dann fin­det näm­lich, nach dem Vor­bild ande­rer Län­der, das kol­lek­ti­ve Sin­gen der Nach­barn statt.

Mit Gesang und Kla­vier erklingt die Euro­pa­hym­ne

Gemein­sam wird genera­ti­ons­über­grei­fend die Euro­pa­hym­ne „Ode an die Freu­de“, mit Kla­vier­be­glei­tung, gesun­gen.

Meh­re­re Fami­li­en betei­li­gen sich von ihren Pri­vat­grund­stü­cken aus, am täg­li­chen Chor­ge­sang.

Selbst­ge­näh­ter Mund­schutz und Abstand

Dabei hal­ten die Sänger/innen selbst­ver­ständ­lich den vor­ge­schrie­be­nen Abstand ein. Um sich vor einer mög­li­chen Infek­ti­on zu schüt­zen, hat eine gelern­te Schnei­de­rin aus der Stra­ße für alle Betei­lig­ten noch zusätz­lich einen Mund­schutz genäht.

Eige­ne Stro­phe gedich­tet 

Eben­so betei­lig­te sich die Grup­pe an der Akti­on „Zu Ostern Flag­ge zei­gen“ im Erz­bis­tum Pader­born. Das Lied „Freu­de schö­ner Göt­ter­fun­ken …“ wur­de sogar um eine eigens gedich­te­te Stro­phe ergänzt, die da lau­tet:

Heu­te woll‚n wir wie­der sin­gen mit der tol­len Nach­bar­schaft.
Heu­te soll‚n die Lie­der klin­gen bis dann gleich die Nacht erwacht.
Jeder der das Lied mit anstimmt, trägt zu uns‚rer Freund­schaft bei.
Alle hal­ten fest zusam­men bis Coro­na ist vor­bei!

Neben die­sem Gesang sind abends zudem wei­te­re Klän­ge von Musi­kern in Nie­der­ei­mer zu hören.

Viel­leicht fin­det die­se schö­ne Ges­te des abend­li­chen gemein­sa­men Sin­gens ja sogar noch ein paar Nach­ah­mer im Dorf oder even­tu­ell in der Stadt.

Die Leu­te aus dem Surk­hahn wür­den sich dar­über freu­en, wenn die­ses auf ein brei­tes Echo sto­ßen wür­de.