Feu­er in Wohn- und Geschäfts­haus am Stein­weg in Brilon

1. März 2021
von Redaktion

 

Heim­rauch­mel­der und das schnel­le Ein­grei­fen der Feu­er­wehr, haben in der Nacht auf Sonn­tag Schlim­me­res verhindert.

Foto: Feu­er­wehr Brilon

Bri­lon. Kurz vor Mit­ter­nacht, um 23.53 Uhr wur­den Feu­er­wehr, Ret­tungs­dienst und Poli­zei auf­grund von aus­ge­lös­ten Rauch­mel­dern in den Bri­lo­ner Stein­weg alarmiert.Noch wäh­rend der Anfahrt teil­te die Ret­tungs­leit­stel­le den anrü­cken­den Kräf­ten mit, dass die Anru­fe­rin einen leich­ten Brand­ge­ruch und Feu­er­schein aus­ma­chen konn­te. Das Alarm­stich­wort wur­de erhöht und wei­te­re Kräf­te nach­alar­miert. Alle Bewoh­ner konn­ten dank der früh­zei­ti­gen War­nung durch die Rauch­mel­der, das Gebäu­de recht­zei­tig und unver­letzt verlassen.

Laden­be­sit­zer erlei­det Schwächeanfall

Mit schwe­rem Atem­schutz und einem C‑Rohr aus­ge­rüs­tet, ging ein Trupp in das mitt­ler­wei­le stark ver­rauch­te Erd­ge­schoss vor, um den Brand­herd aus­fin­dig zu machen. Nach kur­zer Zeit war die­ser gefun­den und der Ein­satz­lei­ter konn­te der Leit­stel­le „Feu­er unter Kon­trol­le“ mel­den. Wäh­rend des Ein­sat­zes erlitt der hin­zu­ge­eil­te Laden­be­sit­zer einen Schwä­che­an­fall. Er wur­de mit dem Ret­tungs­wa­gen ins Kran­ken­haus transportiert.

Bewoh­ner konn­ten zurück in ihre Wohnungen

Nach­dem mit­hil­fe der Wär­me­bild­ka­me­ra kei­ne Glut­nes­ter mehr aus­fin­dig gemacht wer­den konn­ten, folg­ten umfang­rei­che Lüf­tungs­maß­nah­men. Der Rauch war teil­wei­se in das gesam­te drei­ge­schos­si­ge Gebäu­de gezo­gen. Ein Hoch­leis­tungs­lüf­ter wur­de dazu ein­ge­setzt. Anschlie­ßend konn­ten die Bewoh­ner wie­der zurück in ihre Woh­nun­gen. Gegen 2 Uhr konn­te die Ein­satz­stel­le ver­las­sen und die Fahr­zeu­ge und Gerät­schaf­ten wie­der ein­satz­be­reit gemacht wer­den. Im Ein­satz war der Lösch­zug Bri­lon mit 21 Ein­satz­kräf­ten, davon 6 unter PA (Press­luft­at­mer), der Ret­tungs­dienst und die Poli­zei Brilon.

Über Ursa­che und Höhe des Scha­dens lie­gen der Feu­er­wehr kei­ne Anga­ben vor.

 

(Quel­le: Feu­er­wehr Brilon)