Tran­sit­ver­kehr und Hoch­was­ser sind das Pro­blem – Bun­des­tags­kan­di­da­tin Maria Till­mann besucht das Rat­haus von Sundern

17. August 2021
von Redaktion

 

17.08.2021, Sun­dern. Ganz offi­zi­ell besuch­te Maria Till­mann am 13. August Bür­ger­meis­ter Klaus-Rai­ner Wil­le­ke an sei­ner Wir­kungs­stät­te in Sun­dern. Sie ken­nen sich schon lan­ge, aber dies­mal ging es um die Fra­ge, was eine Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te der GRÜ­NEN für Sun­dern kon­kret bewir­ken kann.

Bür­ger­meis­ter Klaus-Rai­ner Wil­le­ke und Maria Till­mann. (Foto: privat)

Zwei The­men sind brand­ak­tu­ell und kön­nen doch nur mit­tel- und lang­fris­tig gelöst wer­den: Wie kann Sun­dern zukünf­tig vor Über­flu­tun­gen geschützt wer­den und sich auf den Weg der Kli­ma­neu­tra­li­tät bege­ben? Und was kann die Stadt gegen den ersti­cken­den Tran­sit­ver­kehr unter­neh­men und betrof­fe­ne Anwohner*innen vor dem Lärm des Motor­rad­ver­kehrs schützen?

Wir als Kom­mu­ne benö­ti­gen drin­gend mehr Hand­lungs­spiel­räu­me in der Gestal­tung des inner­ört­li­chen Ver­kehrs“, for­der­te Wil­le­keTill­mann, die in den für das Sauer­land rele­van­ten Nah­ver­kehrs-Gre­mi­en aktiv ist und sich für die Reak­ti­vie­rung der Röhr­tal­bahn ein­setzt, sag­te Unter­stüt­zung zu: „Wir benö­ti­gen klu­ge, ver­netz­te Mobi­li­täts­an­ge­bo­te gera­de auf dem Land“, sag­te sie, „denn auch ein 1:1 Ersatz von Ver­bren­nern mit Elek­tro­au­tos wird das Pro­blem der Über­las­tung durch den Indi­vi­du­al­ver­kehr nicht lösen.“

Klaus-Rai­ner Wil­le­ke und Maria Till­mann ver­ein­bar­ten, auch künf­tig über die Inter­es­sen der Kom­mu­nen im Aus­tausch zu blei­ben. Die zahl­rei­chen För­der­pro­gram­me wür­den oft sehr kurz­fris­tig auf­ge­legt und sei­en schlecht ein­plan­bar, so Wil­le­ke. Bund und Län­der müss­ten die Kom­mu­nen in die­ser Hin­sicht bes­ser und unbü­ro­kra­ti­scher unterstützen.

Einig waren sich bei­de, dass natur­na­he Wäl­der einen wich­ti­gen Bei­trag beim Kli­ma­schutz und bei der Kli­ma­fol­gen­an­pas­sung spie­len, aber auch den Wald­bäue­rin­nen und ‑bau­ern eine wirt­schaft­li­che Per­spek­ti­ve bie­ten müssen.