Neu­land in Sun­derns Geschich­te – Erfolg­rei­che Son­die­rungs­ge­sprä­che zwi­schen CDU und BÜNDNIS90/Die GRÜNEN

23. Oktober 2020
von Redaktion
„Wir wol­len Sun­dern nach vor­ne brin­gen“ – dar­in sind sich CDU und BÜNDNIS90/Die GRÜ­NEN einig.
Nach der Kom­mu­nal­wahl haben die Frak­ti­ons­spit­zen Son­die­rungs­ge­sprä­che über eine mög­li­che Zusam­men­ar­beit im Stadt­rat geführt. Bei­de Frak­tio­nen geben jetzt grü­nes Licht für wei­ter­ge­hen­de Verhandlungen.
Kla­re Mehr­heit für ver­läss­li­che Politik
Den Still­stand in Sun­dern zu been­den war das Leit­mo­tiv der Par­tei­en im Kom­mu­nal­wahl­kampf. CDU und GRÜ­NE wol­len das nun kon­kret anpa­cken: „Sun­dern braucht eine zukunfts­ori­en­tier­te, ver­läss­li­che und nach­voll­zieh­ba­re Poli­tik, um die Stadt noch lebens­wer­ter und attrak­ti­ver für ihre Bür­ge­rin­nen, Bür­ger und Gäs­te zu machen und um Inno­va­ti­on, nach­hal­ti­ge Wirt­schaft und zukunfts­wei­sen­de Infra­struk­tur zu ermög­li­chen. Dazu braucht es eine kla­re und belast­ba­re Mehr­heit im Stadtrat.“
Die bei­den Par­tei­en stel­len ins­ge­samt 23 der 40 Mit­glie­der im Stadt­rat. „Damit haben CDU und GRÜ­NE eine gestal­te­ri­sche Mehr­heit, die in der Lage wäre, die gro­ßen The­men in Sun­dern zu ent­schei­den“, erklär­ten bei­de Frak­tio­nen nach den erfolg­rei­chen Sondierungsgesprächen.
Auch ande­re Frak­tio­nen einbeziehen
Das ange­streb­te Bünd­nis schließt aber kei­nes­falls ande­re Frak­tio­nen aus. Es soll ins­be­son­de­re bei den zukunfts­re­le­van­ten The­men ein sta­bi­les und kon­struk­ti­ves Arbeits­um­feld für die Ver­wal­tung und den Bür­ger­meis­ter bie­ten. Gemein­sa­mes Ziel ist es, in die­ser Wahl­pe­ri­ode gemein­schaft­lich Pro­jek­te zum Abschluss zu brin­gen und erfolg­ver­spre­chen­de Ent­wick­lungs­pro­zes­se anzustoßen.
In den nächs­ten Tagen sol­len nun Ver­hand­lun­gen zu kon­kre­ten For­ma­ten der Zusam­men­ar­beit auf­ge­nom­men wer­den. Dies ist in der Geschich­te der Stadt Sun­dern für alle Par­tei­en Neuland.