Kein­kKom­mu­na­les Coro­na-Test­zen­trum mehr in Hüsten

 

Betrieb des kom­mu­na­len Coro­na-Test­zen­trums wird plan­mä­ßig am 2. Juli ruhend gestellt

 

 

Arns­berg. Nach knapp drei­mo­na­ti­ger Lauf­zeit wird am 2. Juli plan­mä­ßig der Betrieb des kom­mu­na­len Test­zen­trums am Ber­li­ner Platz in Hüs­ten ruhend gestellt. Die Stadt Arns­berg hat­te Anfang April das Test­zen­trum ein­ge­rich­tet, um ergän­zend ein ver­läss­li­ches Testan­ge­bot aus öffent­li­cher Hand und so einen wei­te­ren Bei­trag zum Schutz der Bürger*innen anzu­bie­ten. In der Zwi­schen­zeit nimmt, bedingt durch die Locke­run­gen der Coro­na-Schutz­maß­nah­men, die Nach­fra­ge im kom­mu­na­len Test­zen­trum deut­lich ab. Par­al­lel ist ein flä­chen­de­cken­des Testan­ge­bot in der Stadt gewachsen.

Stark sin­ken­de Testzahlen

Damit endet die Lauf­zeit vor­läu­fig zum vor­ge­se­he­nen Zeit­punkt. „Wir hat­ten den Betrieb des Zen­trums beim Hoch­sauer­land­kreis vor­erst bis zu den Som­mer­fe­ri­en bean­tragt und wer­den ihn auf­grund der stark sin­ken­den Test­zah­len zunächst nicht wei­ter­füh­ren“, erklärt Bernd Löhr, der die Ein­rich­tung des Test­zen­trums haupt­ver­ant­wort­lich orga­ni­siert hat. Das Ange­bot am Ber­li­ner Platz wur­de ins­ge­samt sehr gut ange­nom­men. Schon kurz nach dem Start ver­dop­pel­te sich die mög­li­che Test­ka­pa­zi­tät auf bis zu 270 Tests täglich.

10 Posi­tiv-Tests

Seit dem 7. April wur­den im kom­mu­na­len Test­zen­trums 6.355 Tests durch­ge­führt. Ins­ge­samt waren hier­un­ter 10 Posi­tiv­tes­tun­gen. „Jeder ein­zel­ne Fall hier­von war wich­tig, den wir ohne Testan­ge­bot viel­leicht nicht ent­deckt hät­ten und der wie­der­um wei­te­re Anste­ckun­gen hät­te ver­ur­sa­chen kön­nen“, betont Bernd Löhr. Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner ergänzt: „Die Ein­rich­tung des kom­mu­na­len Test­zen­trums war für uns eine abso­lut not­wen­di­ge Auf­ga­be, aber zugleich auch eine gro­ße Her­aus­for­de­rung im Rah­men der Bewäl­ti­gung der Coro­na-Pan­de­mie.“ Den­noch behält sich die Stadt Arns­berg vor, das Test­zen­trum kurz­fris­tig zu reak­ti­vie­ren, soll­ten die Ent­wick­lun­gen der Infek­ti­ons­zah­len wie­der zu einer stei­gen­den Nach­fra­ge führen.

Dank an die Helfer

Der Betrieb des Test­zen­trums erfolgt im Auf­trag des Hoch­sauer­land­krei­ses, der die Stadt bei der Gestel­lung der Hil­fe­leis­tungs­an­trä­ge an die Bun­des­wehr unter­stützt hat. „Wir möch­ten hier­für dem Hoch­sauer­land­kreis und auch aus­drück­lich den Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten der Bun­des­wehr, größ­ten­teils vom Mari­ne­flie­ger­ge­schwa­der 5 aus Wurs­ter Nord­see­küs­te, sowie den Hel­fern der Feu­er­wehr dan­ken, deren Mit­wir­kung maß­geb­lich den erfolg­rei­chen Betrieb des Test­zen­trums bis jetzt sicher­ge­stellt hat“, so Bür­ger­meis­ter Bittner.

Ein wich­ti­ger Bau­stein zur Bewäl­ti­gung der Coro­na-Pan­de­mie sind auch wei­ter­hin die zahl­rei­chen Test­mög­lich­kei­ten in der Stadt, bis ein Groß­teil der Bürger*innen ein Impf­an­ge­bot in Anspruch neh­men kann. Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner wei­ter: „Bis dahin sind Tests noch immer unser stärks­tes Mit­tel gegen das Coro­na-Virus. Trotz aller Zuver­sicht und Hoff­nun­gen auf ent­spann­te Som­mer­mo­na­te, müs­sen wir wei­ter­hin Vor­sicht wal­ten las­sen. Die Pan­de­mie ist noch nicht vor­bei, sodass es sehr wich­tig ist, die Schutz­maß­nah­men wei­ter­hin ein­zu­hal­ten und sich bei Bedarf regel­mä­ßig tes­ten zu las­sen, wenn noch kei­ne Imp­fung mög­lich war oder Gene­sung vorliegt.“

 

Schnell­test-Ange­bo­te im Stadtgebiet 

 

In der Koor­di­na­ti­on des Hoch­sauer­land­krei­ses machen ver­schie­de­ne Apo­the­ken, Arzt­pra­xen und im Rah­men wei­te­rer Initia­ti­ven und Koope­ra­tio­nen noch zusätz­li­che Anbie­ter ein Coro­na-Schnell­test-Ange­bot in der Stadt Arns­berg. Eine detail­lier­te Über­sicht der Test­stel­len, teils mit Direkt­links zu Ter­min­ver­ga­ben der Schnell­test-Anbie­ter in der Stadt Arns­berg, ist auf der städ­ti­schen Home­page www​.arns​berg​.de/​c​o​r​o​n​a​/​t​e​s​t​z​e​n​t​r​e​n​.​php zu fin­den. Die­se Über­sicht wird kon­ti­nu­ier­lich aktualisiert.

(Quel­le: Stadt Arnsberg)