Fuß­weg ent­lang der Hoch­was­ser­kas­ka­den der Sor­pe­tal­sper­re bald wie­der zugänglich

8. Juli 2021
von Redaktion

Ruhr­ver­band erneu­ert den Fuß­weg ent­lang der Hoch­was­ser­kas­ka­de – Nach mehr­mo­na­ti­ger Sper­re wird belieb­te Ver­bin­dung ver­brei­tert, asphal­tiert und neugestaltet

Mehr als 80 Betriebs­jah­re in Wind und Wet­ter hat­ten der Ent­las­tungs­kas­ka­de an der Sor­pe­tal­sper­re stark zugesetzt.

Essen/​Sundern. Wegen der umfang­rei­chen Sanie­rungs­ar­bei­ten an der Hoch­was­ser­ent­las­tungs­kas­ka­de der Sor­pe­tal­sper­re konn­ten der Fuß­weg, der auf der lin­ken Sei­te par­al­lel zur Kas­ka­de ver­läuft, seit meh­re­ren Mona­ten nicht mehr benutzt wer­den. Nun ist ein Ende der Sper­re in Sicht: Nach­dem der ers­te Abschnitt der Kas­ka­den­sa­nie­rung auf rund 150 Metern vom Sor­pe­damm bis zur mitt­le­ren Brü­cke abge­schlos­sen wor­den ist, hat ein vom Ruhr­ver­band beauf­trag­tes Bau­un­ter­neh­men aus Arns­berg, Ende Juni damit begon­nen, die belieb­te Wege­ver­bin­dung kom­plett neu zu gestalten.

Stei­ge­rung von maxi­mal 10 Prozent

Weil die maxi­ma­le Nei­gung des Weges auf­grund der Rutsch­ge­fahr künf­tig nicht mehr als zehn Pro­zent betra­gen soll, sind an meh­re­ren Stel­len Beton­stu­fen vor­ge­se­hen. Für die Ver­kehrs­si­cher­heit wer­den ent­lang der Stu­fen Hand­läu­fe aus ver­zink­tem Stahl ange­bracht. Der Weg wird über die gesam­te Län­ge auf 1,50 Meter ver­brei­tert und erhält eine Asphalt­trag­deck­schicht. Vor­aus­sicht­lich Ende Sep­tem­ber wird alles fer­tig sein, dann kann der Weg wie­der für die Öffent­lich­keit frei­ge­ge­ben werden.

Seit Mai letz­ten Jah­res wird sie saniert und im Zuge der Arbei­ten auch der par­al­lel ver­lau­fen­de Fuß­weg neu­ge­stal­tet: (Foto: Ruhrverband)

Zuweg für Arbeitseinsätze

Auf der rech­ten Sei­te der Kas­ka­de gab es bis jetzt kei­ne Wege­füh­rung. Auch hier wird der­zeit ein Weg ange­legt, der aller­dings nicht für die Benut­zung durch die All­ge­mein­heit gedacht ist und des­halb mit Toren vor unbe­fug­tem Zutritt gesi­chert wird. Der Ruhr­ver­band benö­tigt die­se neue, zwei Meter brei­te geschot­ter­te Zuwe­gung als Zufahrt für War­tungs- und Instand­set­zungs­ar­bei­ten an der Kas­ka­de. Auf der Böschungs­sei­te wird ein Wild­schutz­zaun errich­tet, um zu ver­hin­dern, dass – wie es in der Ver­gan­gen­heit mit­un­ter vor­ge­kom­men ist – Wild­tie­re in die Hoch­was­ser­kas­ka­de stür­zen und dabei zu Scha­den kommen.

(Quel­le: Ruhrverband)