Die „HEL­MA Feri­en­im­mo­bi­li­en GmbH gibt den Park­platz in Ame­cke kos­ten­los zur Nut­zung frei – Sun­derns Bür­ger­meis­ter stellt klar: Jetzt gemein­sam gute Lösun­gen finden!

4. März 2021
von Redaktion

„HEL­MA will wei­ter Part­ner sein”

Die HEL­MA Feri­en­im­mo­bi­li­en GmbH gibt den Park­platz am Sor­pe­see in Ame­cke für die Bürger:innen und Besucher:innen des Sor­pe­sees kos­ten­los zur Nut­zung frei, so teilt sie es in einem Schrei­ben an die hei­mi­sche Pres­se mit.

Die HEL­MA Feri­en­im­mo­bi­li­en GmbH will den Park­platz der Öffent­lich­keit zur Ver­fü­gung stel­len. Beton­blö­cke, die seit Anfang Janu­ar den Park­platz am Ame­cker Vor­be­cken abrie­gel­ten wur­den bereits bei­sei­te geräumt. (Foto: Dorfinfo)

Sundern/ Ber­lin: Einem Bericht in der Tages­pres­se zum Pro­jekt „Feri­en­park Sor­pe­see” mit der Über­schrift: HEL­MA will wei­ter Part­ner sein, setzt der geschäfts­füh­ren­de Gesell­schaf­ter der HEL­MA Feri­en­im­mo­bi­li­en GmbH, Per Bar­lag Arn­holm, ein wei­te­res State­ment die­ser gewoll­ten Part­ner­schaft, heißt es wört­lich in der MIt­tei­lung der HEL­MA Feri­en­im­mo­bi­li­en GmbH:
„Obwohl wir von der Stadt­spit­ze und der Poli­tik in Sun­dern nicht will­kom­men sind, wer­den wir den Park­platz, wel­cher sich in unse­rem Eigen­tum befin­det, zeit­nah für die Bürger:innen und Besucher:innen der Regi­on zur kos­ten­lo­sen Nut­zung bis auf wei­te­res wie­der frei­ge­ben. Wir hof­fen mit die­ser Vor­ge­hens­wei­se zu doku­men­tie­ren, dass wir hier­mit nicht nur den Bürger:innen, son­dern auch dem ört­li­chen Han­del und damit der Wirt­schaft part­ner­schaft­lich sehr ent­ge­gen­kom­men”, teilt Per Bar­lag ARN­HOLM Geschäfts­füh­ren­der Gesellschafter/Partner HEL­MA Feri­en­im­mo­bi­li­en GmbH mit.

Jetzt gemein­sam gute Lösun­gen finden

Sei­tens der Stadt Sun­dern bestehe ein unver­än­dert Inter­es­se an der Zusam­men­ar­beit mit der Hel­ma Feri­en­im­mo­bi­li­en GmbH, erklär­te Bür­ger­meis­ter Klaus-Rai­ner Wil­le­ke. Da aktu­ell die Arten­schutz­prü­fung für die Flä­che durch­ge­führt wird und auch noch eine gericht­li­che Ent­schei­dung aus­steht, wird bis zum Herbst eine ent­spre­chen­de Pla­nungs­idee für eine wei­te­re Ent­wick­lung vorliegen.

Die Stadt Sun­dern hat seit dem OVG-Urteil vor weni­gen Wochen nun erst­mals die Mög­lich­keit und die Pflicht, umfas­send eige­ne Ideen in den neu ange­sto­ße­nen Pla­nungs­pro­zess zum Are­al in Ame­cke einzubringen.

 

Das wirft inhalt­li­che vie­le Fra­gen auf:

- Wie kann eine nach­hal­ti­ge tou­ris­ti­sche Ent­wick­lung in Ame­cke aussehen?

- Wie vie­le Gäs­te „ver­trägt“ der Sor­pe­see und Ame­cke – und die Natur?

- Wel­che tou­ris­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Zie­le ver­fol­gen wir als Gesamt­stadt und wie kön­nen die res­sour­cen­scho­nend erreicht werden?

- Wel­che Flä­chen sol­len und kön­nen dafür wie gestal­tet und genutzt werden?

- Wel­che Vor­stel­lun­gen sind auch mit den Inter­es­sen eines Inves­tors wie der HEL­MA in Über­ein­klang zu bringen?

 

Die­se und wei­te­re Fra­gen sol­len nun in den kom­men­den Mona­ten beant­wor­tet wer­den. Dazu wird die Ver­wal­tung den orga­ni­sa­to­ri­schen Rah­men eines Dis­kus­si­ons­pro­zes­ses vor­schla­gen und eige­ne Vor­schlä­ge und Exper­ti­se einbringen.

So ist u.a. zu klä­ren, ob die Flä­che in Gän­ze oder nur in Tei­len ent­wi­ckelt wer­den soll. Auch die städ­te­bau­li­che Aus­rich­tung ist im Hin­blick auf die wei­te­re tou­ris­ti­sche Posi­tio­nie­rung – auch unter Ein­be­zie­hung der Belan­ge der Ame­cker Bevöl­ke­rung – zu definieren.

Letzt­lich muss die Stadt Sun­dern, müs­sen Rat und Bür­ger­schaft defi­nie­ren, in wel­che Rich­tung es gehen soll.

Erstau­nen über Parkplatzfreigabe

Irri­ta­tio­nen bestehen der­zeit über eini­ge Äuße­run­gen und Hand­lun­gen der Hel­ma Feri­en­im­mo­bi­li­en GmbH. So ist die Stadt sowohl über die aktu­el­le Frei­ga­be des Park­plat­zes zum jet­zi­gen Zeit­punkt erstaunt, als auch über die Aus­sa­ge, dass die Stadt die Hel­ma angeb­lich zu einer Pla­nung mit 190 Häu­sern auf­ge­for­dert habe. Dies ist nicht der Fall. In meh­re­ren Mit­tei­lun­gen wur­de behaup­tet, die HEL­MA sein „bei der Stadt­spit­ze nicht will­kom­men“. Es ist unklar, wor­aus sich die­se Ein­schät­zung ergibt.

Gemein­sam mit Poli­tik und Öffentlichkeit 

Unab­hän­gig davon wird die Stadt wei­ter­hin eine koope­ra­ti­ve und kon­struk­ti­ve Zusam­men­ar­beit mit der Hel­ma anstre­ben. Vor­aus­set­zung dafür ist jedoch, dass auch sei­tens der Hel­ma Feri­en­im­mo­bi­li­en GmbH akzep­tiert wird, dass es einer gemein­schaft­lich mit Poli­tik und Öffent­lich­keit ent­wi­ckel­ten Pla­nungs­idee als Grund­la­ge für eine Zusam­men­ar­beit bedarf.