CDU und Bünd­nis 90/Die GRÜ­NEN wol­len in Arns­berg Kli­ma­neu­tra­li­tät erreichen

6. Februar 2021
von Redaktion
In einem Schrei­ben an den Bür­ger­meis­ter der Stadt Arns­berg hat die CDU – Frak­ti­on sowie die Frak­ti­on Bünd­nis 90/Die GRÜ­NEN im Rat der Stadt Arns­berg – Kli­ma­neu­tra­li­tät bis zum Jahr 2030 als offi­zi­el­les Ziel der Stadt Arns­berg beantragt.

Foto: Stadt Arnsberg

Der Rat der Stadt Arns­berg beschließt:
Die Errei­chung der Kli­ma­neu­tra­li­tät bis zum Jahr 2030 wird zum offi­zi­el­len Ziel der Stadt Arns­berg erklärt.
Um die­ses Ziel sowohl qua­li­ta­tiv als auch quan­ti­ta­tiv zu bewer­ten, ist die Ver­wal­tung auf­ge­for­dert bis zu 30.3.2021 eine Kli­ma-/Emis­si­ons­bi­lanz (inkl. CO2-Bilanz) der ver­ur­sach­ten Emis­sio­nen der Stadt­ver­wal­tung und der gesam­ten Stadt inkl. pri­va­ter Haus­hal­te und Unter­neh­men zu erstel­len. Im Anschluss dar­an ist die Ver­wal­tung auf­ge­for­dert bis zum 30.6.2021 einen Maß­nah­men­ka­ta­log für die Errei­chung des Ziels der Kli­ma­neu­tra­li­tät für die Tätig­kei­ten der Stadt Arns­berg zu erar­bei­ten. Hier­in sind mög­li­che Kos­ten und not­wen­di­ge wei­te­re Res­sour­cen trans­pa­rent offen­zu­le­gen und als Beschluss­fas­sung dem Rat vor­zu­le­gen. Dane­ben sol­len durch die Ver­wal­tung Vor­schlä­ge und Pro­jek­te erar­bei­tet wer­den, wie Unter­neh­men und pri­va­te Haus­hal­te das Ziel der Kli­ma­neu­tra­li­tät errei­chen kön­nen. Dar­über hin­aus soll für den Bereich Strom­erzeu­gung eine Mach­bar­keits­stu­die bis zum 30.6.2021 erstellt wer­den, sodass der kom­plet­te Ener­gie­ver­brauch der Stadt Arns­berg durch erneu­er­ba­re Ener­gie­trä­ger gedeckt wer­den kann. Auch dabei soll ein kon­kre­ter Umset­zungs­fahr­plan und Beschluss­fas­sun­gen dem Rat vor­ge­legt wer­den. Für alle Maß­nah­men ist zu gewähr­leis­ten, dass alle z. Zt. bekann­ten För­der­pro­gram­me ein­be­zo­gen werden.
Begrün­dung:
Mit dem Pari­ser Kli­ma­ab­kom­men 2015 hat sich die Welt­ge­mein­schaft zum Kli­ma­schutz ver­pflich­tet, und dar­auf, die Erd­er­wär­mung auf deut­lich unter zwei, mög­lichst auf 1,5 Grad, zu begren­zen. Zur Umset­zung bedarf es gro­ßer Anstren­gun­gen auf allen Ebe­nen, gera­de auch auf der kom­mu­na­len Ebe­ne. Die­se Umset­zun­gen müs­sen stra­te­gisch ange­legt sein. Das Kli­ma­schutz­kon­zept der Stadt Arns­berg war ein guter, heu­te aber nicht mehr hin­rei­chen­der Ansatz. Die Kräf­te dür­fen aber nicht erneut in ein gro­ßes Kon­zept flie­ßen, son­dern müs­sen effi­zi­ent ein­ge­setzt wer­den. Die Maß­nah­men müs­sen mit dem Kli­ma­schutz­ma­na­ger und der Abtei­lung Umwelt der Stadt Arns­berg in Kom­bi­na­ti­on mit dem Kli­ma­schutz­aus­schuss jus­tiert wer­den. Öffent­lich­keits­ar­beit wird zudem ein wesent­li­cher Aspekt der Arbeit, außer­dem müs­sen För­der­pro­gram­me für die Stadt als auch für Unter­neh­men und pri­va­te Haus­hal­te struk­tu­rell ein­ge­bun­den wer­den. Die ter­mi­nier­ten Daten erge­ben sich aus den Sitzungsläufen.
(Quel­le: CDU-Frak­ti­on Arnsberg)