Bau­ar­bei­ten am Not­fall- und Inten­siv­zen­trum lie­gen im Zeit- und Kostenplan

10. Dezember 2020
von Redaktion

Sinn­vol­les Vor­ha­ben zur Siche­rung der Versorgung

 

„Die Arbei­ten am größ­ten Bau­pro­jekt der Regi­on kom­men gut vor­an”,  So teilt die Stab­stel­le für Öffent­lich­keits­ar­beit des Kli­ni­kums Hoch­sauer­land mit.

Arnsberg/​Hüsten. Der Neu­bau auf der rie­si­gen Bau­stel­le hin­ter dem Kli­ni­kum Hoch­sauer­land Stand­ort Karo­li­nen-Hos­pi­tal in Hüs­ten nimmt For­men an. Die Außen- und Innen­wän­de des gro­ßen Unter­ge­schos­ses (Ebe­ne 0) sowie die Innen­stüt­zen ste­hen bereits. Wesent­li­che Tei­le der Geschoss­de­cke sind beto­niert bzw. wer­den zur Beto­na­ge vor­be­rei­tet. Auch die Anbin­dung zum bestehen­den Kran­ken­haus­ge­bäu­de ist hergestellt.

Foto: Kli­ni­kum HSK

Schon ab Mit­te 2023 sol­len hier die ers­ten Not­fall-Pati­en­ten umfas­send ver­sorgt wer­den. „Wir sind voll im Zeit­plan, die aus­füh­ren­den Unter­neh­men leis­ten sehr gute Arbeit eben­so die die beauf­trag­ten Pla­nungs­bü­ros “, sag­te Mar­kus Bie­ker, Geschäfts­füh­rer der Kli­ni­kum Hoch­sauer­land Infra­struk­tur GmbH, der mit sei­nem Team für die Umset­zung des Pro­jek­tes ver­ant­wort­lich ist.

Inves­ti­ti­on von 88 Mio. Euro

Die ver­an­schlag­ten Bau­kos­ten belau­fen sich auf rund 62,5 Mio. EUR. Davon wur­den bis­her Auf­trä­ge in Höhe von mehr als 30 Mio. EUR ver­ge­ben. „Das aktu­el­le Beauf­tra­gungs­vo­lu­men liegt im Bereich der im Vor­feld ermit­tel­ten Kos­ten­pla­nung“, so Wer­ner Kem­per, Spre­cher der Geschäfts­füh­rung Kli­ni­kum Hoch­sauer­land. Ins­ge­samt beträgt das Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men 88 Mio. EUR. Das Vor­ha­ben zur Siche­rung der Ver­sor­gung wird vom Land NRW als sehr sinn­voll ange­se­hen und mit 28,17 Mio. EUR gefördert.

Wei­te­rer Bauablauf

 

 

 

 

Vor­ge­se­hen ist den Beton­bau im Herbst 2021 abzu­schlie­ßen. Der­zeit erfol­gen die Aus­schrei­bun­gen für Außen­fens­ter und ‑türen, sowie für die Fas­sa­den­ver­klei­dun­gen. Zusätz­li­che Park­flä­chen Um die Park­mög­lich­kei­ten im Umfeld des Karo­li­nen-Hos­pi­tals zu ver­bes­sern, inves­tiert das Kli­ni­kum Hoch­sauer­land auch in die Schaf­fung zusätz­li­cher Park­flä­chen. Ins­ge­samt 452 zusätz­li­che Park­plät­ze sol­len ent­ste­hen. Davon sind bereits 250 Park­plät­ze voll­stän­dig her­ge­rich­tet und wer­den von Mit­ar­bei­tern und Besu­chern genutzt.

Umfas­sen­de Not­fall­ver­sor­gung ist Allein­stel­lungs­merk­mal in der Region

Das neue Not­fall- und Inten­siv­zen­trum soll hel­fen, Leben zu ret­ten und eine leis­tungs­fä­hi­ge Gesund­heits­ver­sor­gung in der Regi­on zu gewähr­leis­ten. Nach Fer­tig­stel­lung ste­hen hier 13 not­fall­ver­sor­gen­de Fach­ab­tei­lun­gen sowie eine gro­ße Inten­siv­sta­ti­on mit 50 Inten­siv­bet­ten, die aktu­ell über drei Kran­ken­haus­stand­or­te in Arns­berg ver­teilt sind, an einem Stand­ort zur Ver­fü­gung. Als ein­zi­ges Kran­ken­haus der Regi­on erfüllt das Kli­ni­kum Hoch­sauer­land dann am Stand­ort Karo­li­nen-Hos­pi­tal die Anfor­de­run­gen des Gesetz­ge­bers für die soge­nann­te umfas­sen­de Not­fall­ver­sor­gung (Maxi­mal­ver­sor­ger-Stan­dard). Das ist nach dem Beschluss des Gemein­sa­men Bun­des­aus­schus­ses (GBA) vom April 2018 die höchs­te Ein­grup­pie­rung in die drei Stu­fen der Not­fall­ver­sor­gung. Hier­für gel­ten beson­de­re Anfor­de­run­gen bei­spiels­wei­se zu Art und Anzahl der Fach­ab­tei­lu­gen sowie Anzahl und Qua­li­fi­ka­ti­on des Per­so­nals. Ergän­zen­de Infor­ma­tio­nen und Details zum Neubau

 ca. 11.000 Qua­drat­me­ter zusätz­li­che Nutzfläche
 80 x 40 m Gebäudeaußenmaß
 80.000 cbm umbau­ter Raum
 7 Stockwerke
 Zen­tral-OP-Trakt mit neun OP-Sälen,
 eine gro­ße inter­dis­zi­pli­nä­re Inten­siv­sta­ti­on (50 Betten)
 eine gro­ße zen­tra­le Notaufnahme
 moderns­te Geräteausstattung
 Hubschrauberlandeplatz
 Tech­nik­be­rei­che in Ebe­ne 0 und auf dem Dach
 Ambu­lan­zen von vier Kli­ni­ken in Ebe­ne 0 und Ebe­ne 1 sowie
 zen­tra­le Not­auf­nah­me mit 1600 qm in Ebe­ne 1 mit u.a. 2 Schock­räu­men, 2
Ein­griffs­räu­men und 13 Unter­su­chungs- und Behand­lungs­räu­men. Enge räumliche
Ver­zah­nung zwi­schen Not­auf­nah­me und KV-Not­fall­am­bu­lan­zen für Erwach­se­ne und
Kinder
 kom­plet­te radio­lo­gi­sche Not­fall­dia­gnos­tik, u.a. moder­ner CT-320-Zei­ler (vor­han­den),
ein moder­nes Herz­ka­the­ter­la­bor, eigen­stän­di­ge Sta­ti­on für die Notfallaufnahme
(Hol­ding Area),
 Ebe­ne 2 (1600 qm): 8 OP-Säle, Hybrid OP, Reser­ve­flä­che für einen wei­te­ren OP
 Ebe­ne 3 (2.500qm): Intensivstation
 Ebe­ne 4 + 5 (je 2.500qm): moder­ne Bet­ten­sta­tio­nen mit 154 Betten
 Ebe­ne 6 (2.200 qm): Wahl­leis­tungs­sta­ti­on mit 54 Betten

Das kom­plet­te Pro­jekt­ma­nage­ment des Bau­vor­ha­bens erfolgt durch die Kli­ni­kum Hoch­sauer­land Infra­struk­tur GmbH.

Ergän­zen­de Infor­ma­tio­nen über das Kli­ni­kum Hochsauerland

Die vier Kran­ken­haus­stand­or­te des Kli­ni­kums Hoch­sauer­land in Arns­berg und Mesche­de ver­fü­gen zusam­men über 927 Bet­ten. In 32 Kli­ni­ken sowie 4 Insti­tu­ten wird ein umfas­sen­des Ange­bot an Gesund­heits­leis­tun­gen für fast jede Erkran­kung, von der brei­ten Grund- und Regel­ver­sor­gung bis hin zu 12 Schwer­punkt­zen­tren, ange­bo­ten. Pro Jahr wer­den in den vier Kran­ken­häu­sern ca. 40.000 Pati­en­ten sta­tio­när und über 65.000 Pati­en­ten ambu­lant behan­delt. Mit über 2.600 Beschäf­tig­ten ist die Gesell­schaft zudem einer der größ­ten Arbeit­ge­ber und Aus­bil­der der Regi­on. Mehr­heits­ge­sell­schaf­ter des Kli­ni­kums Hoch­sauer­land ist der bun­des­weit akti­ve Ale­xia­ner-Ver­bund mit Sitz in Müns­ter. Das Kli­ni­kum Hoch­sauer­land ist somit Teil eines der größ­ten katho­li­schen Gesund­heits­un­ter­neh­men in Deutschland.