Mehr­fa­che Ver­öf­fent­li­chun­gen aus nicht­öf­fent­li­chen Rats­vor­la­gen – Stadt erstellt Anzei­ge gegen Unbe­kannt

16. Juni 2020
von Redaktion

Sun­dern, Bür­ger­meis­ter­bü­ro: Nach­dem in den letz­ten Wochen mehr­fach nicht­öf­fent­li­che Doku­men­te publik wur­den, stellt die Stadt jetzt Straf­an­zei­ge gegen Unbe­kannt.

Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del (Foto: Stadt Sun­dern)

 

Die­ser Schritt sei jetzt abso­lut not­wen­dig, so Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del. „Es geht nicht an, dass sehr ver­trau­li­che Sach­ver­hal­te in die Öffent­lich­keit kom­men.

Ins­be­son­de­re dann nicht, wenn es sich hier­bei auch um Daten von Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern han­delt“, so Bro­del wei­ter.
Auch wenn die Stadt­ver­wal­tung wenig Hoff­nung hat, dass die Staats­an­walt­schaft den Täter oder die Täte­rin ermit­teln kann, wird das Rat­haus die­ses Ver­fah­ren jetzt kon­se­quent ein­set­zen, auch bei wei­te­ren straf­recht­lich rele­van­ten Ver­stö­ßen.
In der Ver­gan­gen­heit habe das Rat­haus häu­fig auf die­ses Mit­tel ver­zich­tet, da die Erfolgs­wahr­schein­lich­kei­ten gering sind. Die jetzt aber erreich­te Dimen­si­on lässt kei­ne ande­re Wahl, so der Bür­ger­meis­ter.