Zehn Jahre nach Kyrill: „WDR 5 Stadtgespräch“ und TV-Dokumentation

von Dorfinfo Lokal Press - - Veröffentlicht am 23. 01 2017
Köln (ots) –

Kyrill könnte der schlimmste Sturm seit Jahren werden“ – trotz dieser Meteorologen-Warnungen starben am 18. Januar 2007 allein in Nordrhein-Westfalen sechs Menschen. Kyrill hat ganze Landschaften zerstört, vielen die Existenz und ein Stück Heimat genommen. Die Orkanböen haben NRW besonders hart getroffen, hier entstanden so schwere Schäden wie in allen anderen Bundesländern zusammen. Der WDR erinnert im „WDR 5 Stadtgespräch“ am Donnerstag, 12. Januar 2017, ab 20.05 Uhr live im Radio und am Freitag, 13. Januar 2017, mit der Dokumentation „Kyrill – Ein Orkan fegt durchs Land“ ab 20.15 Uhr im WDR Fernsehen an die verheerenden Ereignisse vor zehn Jahren. Die Dokumentation steht am Sendetag morgens ab 6.00 Uhr und danach ein Jahr lang in der WDR-Mediathek: www.wdr.de/mediathek, das „WDR 5 Stadtgespräch“ steht nach Ausstrahlung auf www.wdr5.de zum Download bereit.

Auf einer Fläche von 31.000 Hektar knickten in NRW 25 Millionen Bäume um. WDR 5 meldet sich am 12. Januar live aus Neuenrade im Sauerland. Das ist die Region, die neben dem Siegerland in Nordrhein-Westfalen besonders schlimm von den Verwüstungen des Orkans betroffen war. Kyrill vernichtete in einer Nacht die Arbeit von Generationen von Waldbauern. Die WDR-Moderatoren Judith Schulte-Loh und Denis Stephan diskutieren die Frage „Zehn Jahre nach Kyrill: Was schützt NRW vor Wetterextremen?“ mit Hubert Kaiser, Landesforstchef im NRW-Umweltministerium, Volker Mues vom Zentrum Holzwirtschaft der Universität Hamburg, Diethard Altrogge vom Landesbetrieb Wald und Holz sowie Waldbesitzer und Holzbauer Eckhard Ross (Redaktion: Beate Schmies). Vor der Diskussion gibt es ab 19.00 Uhr eine Vorab-Premiere der Fernseh-Dokumentation „Kyrill – Ein Orkan fegt durchs Land“.

Auch im Film von Lothar Schröder erzählen Augenzeugen und Betroffene, wie sie den Tag erlebt haben. Zu ihnen gehört Friedrich Stehling aus dem sauerländischen Bestwig, der Dreiviertel seines Waldes und damit die wirtschaftliche Grundlage der Familie verloren hat. Seine Söhne mussten sich neu orientieren und arbeiten heute als Zimmermann und Elektriker. Neben Augenzeugenberichten erklärt Meteorologe und Moderator Sven Plöger, warum Kyrill so katastrophale Auswirkungen hatte.

Die Redaktion hat Adrian Lehnigk.

Weitere Informationen unter:

http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/stadtgespraech/index.html http://www1.wdr.de/fernsehen/doku-am-freitag/sendungen/kyrill-124.htm l

Fotos finden Sie unter www.ard-foto.de

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