Westfalenpost: Kommentar zum Mindestlohn

von Dorfinfo Euro-Press - - Veröffentlicht am 23. 01 2017
Hagen (ots) – Der Mindestlohn sorgt noch immer für Diskussionen. Gegner warnen, der Arbeitsmarktboom überlagere die negativen Folgen, es hätten ohne Lohnuntergrenze noch Zehntausende Stellen mehr entstehen können. Befürworter loben die höhere Einkommensgerechtigkeit – und fürchten den Ruf nach Ausnahmen: Der Mindestlohn werde damit ausgehöhlt, warnen sie. Die jetzt geplanten Regelung für Flüchtlinge indes ist keine Ausnahme. Wer sich nachqualifiziert, soll nicht unter den Mindestlohn fallen, lautet der Plan. Das ist eigentlich selbstverständlich, jedenfalls, solange es tatsächlich um eine Qualifizierung geht und nicht nur um eine billig entlohnte Vollzeitstelle plus eine Stunde Alibi-Deutschkurs. Wer Flüchtlinge schnell integrieren will, sollte ausländische Abschlüsse großzügig anerkennen – und wo das nicht reicht, Nachqualifizierungen erleichtern. Starre Mindestlohn-Regelungen stören da nur.

Pressekontakt: Westfalenpost Redaktion Telefon: 02331/9174160

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