Rotwein, Kaffee oder Milch: Mythen ranken sich um das Thema Getränke – wir klären auf (AUDIO)

von Dorfinfo Euro-Press - - Veröffentlicht am 23. 01 2017
Baierbrunn (ots) –

Anmoderationsvorschlag:

Oft werden Mythen von Generation zu Generation weitergegeben, so auch bei Getränken. Aber stärkt Rotwein wirklich das Herz und treibt Kaffee den Blutdruck in die Höhe? Antworten auf die Fragen hat Max Zimmermann:

Sprecher: Mit meinen Fragen habe ich mich an den stellvertretenden Chefredakteur Kai Klindt vom Apothekenmagazin Senioren Ratgeber gewandt und wollte zuerst wissen, ob Milch tatsächlich die Knochen stark macht:

O-Ton Kai Klindt: 18 Sekunden

Bei Kindern und Jugendlichen kann man diese Frage in der Tat bejahen. Milch und Milchprodukte tragen dazu bei, dass der Körper Knochenmasse aufbauen kann. Bei älteren Menschen ist es aber unklar, ob Milch dazu beitragen kann, dass das Risiko von Knochenbrüchen, zum Beispiel infolge einer Osteoporose, gesenkt werden kann.

Sprecher: Aufpassen sollten Männer beim Milchkonsum, denn es gibt Hinweise, dass zu viel Kalzium das Prostatakrebsrisiko erhöht. Kommen wir zum nächstes Mythos. Ist Rotwein wirklich gut fürs Herz?

O-Ton Kai Klindt: 21 Sekunden

Es gibt Studien, die zeigen, dass man mit einem kleinen Glas Rotwein das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um etwa 30 Prozent senken kann. Aber es gibt auf der anderen Seite auch Belege, dass Alkohol den Blutdruck steigen lässt und auch andere Organe schädigt. Deswegen sagen Experten eigentlich, dass die negativen Wirkungen des Alkohols schwerer wiegen als mögliche positive Effekte.

Sprecher: Der Volksglaube, dass Kaffee Einfluss auf den Blutdruck hat, hält sich auch schon eine gefühlte Ewigkeit. Stimmt das wirklich?

O-Ton Kai Klindt: 24 Sekunden

Wenn man nur ab und zu eine Tasse Kaffee trinkt, dann wirkt sich das in der Tat auf den Blutdruck aus. Der Blutdruck kann durch den Kaffee um etwa 20 mmHg steigen. Wenn man aber regelmäßig Kaffee trinkt, bleibt dieser Effekt gänzlich aus. Und es gibt sogar Hinweise, dass Kaffee sich gesundheitlich positiv auswirkt, zum Beispiel den Blutzucker günstig beeinflusst.

Abmoderationsvorschlag: Dass Pfefferminztee den Magen entkrampft und die Schmerzen lindert, stimmt, bestätigt der Senioren Ratgeber

ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

Pressekontakt: Sylvie Rüdinger Tel. 089 / 744 33 194 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: presse@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de

Original-Content von: Wort & Bild Verlag – Senioren Ratgeber, übermittelt durch news aktuell

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