POL-HSK: Vorsicht bei Anrufen von falscher Polizei

von Dorfinfo Lokal Press - - Veröffentlicht am 23. 01 2017
Meschede (ots) – Am Donnerstag meldeten sich mehrere besorgte Bürger aus Meschede bei der Polizei. Sie wurden von einem falschen Polizisten angerufen. Der echten Polizei ist der Trick bekannt. Sie bittet um Vorsicht! Als das Telefon bei den Bürgern klingelte, erschien die mitgesandten Rufnummer „0291 – 110“ im Display. Ein männlicher Anrufer gab in akzentfreiem Deutsch an, Angehöriger der Kriminalpolizei zu sein. Er erklärte, dass in unmittelbarer Nähe der Wohnorte drei Bulgaren in einem Fahrzeug festgenommen worden seien. Im sichergestellten Fahrzeug seien diverse Notizzettel aufgefunden worden. Auf diesen Zetteln seien die Namen und die Anschriften der jeweils angerufenen Personen notiert gewesen. Anschließend wurden die Angerufenen ausgefragt, ob Schmuck und Bargeld im Hause aufbewahrt werden. Teilweise beendete der falsche Polizist das Gespräch, als ihm gesagt wurde, dass noch weitere Personen im Haus leben. In anderen Fällen unterbrache die Angerufenen die Verbindung.

Leider sind immer wieder Betrüger unterwegs, die den Namen der Polizei für kriminelle Zwecke missbrauchen. Die Betrüger haben es vor allem auf eines abgesehen – das Geld ihrer Opfer. Bei den Anrufen des falschen Polizisten handelt es sich um einen dreisten Trick: Die Betrüger rufen ihre Opfer unter der Notrufnummer 110 an, um diese vor einem geplanten Diebstahl zu warnen. Die Bewohner erhalten den Tipp, das gesamte Bargeld im Haus zu sammeln, um es von einem Kriminalbeamten abholen und an einen „sicheren Ort“ bringen zu lassen. Selbstverständlich versprechen sie, das Geld zurückzubringen, wenn die Gefahr gebannt ist. Durch diese Vorgehensweise haben die Betrüger schon fünfstellige Summen erbeutet.

Mit diesen Tipps der Polizei können Sie sich vor Trickbetrügern schützen:

â-¾Lassen Sie Unbekannte vor Ihrer Wohnungstür: Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in Ihre Wohnung zu lassen. â-¾Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. â-¾Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten. Scheuen Sie sich auch nicht bei guten Freunden oder Angehörigen nachzufragen. â-¾Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. Auch die auf dem Display erscheinende Nummer 110 ist nicht sicher. Für Betrüger ist es ein geringer Aufwand die Telefonnummer als 110 erscheinen zu lassen. â-¾Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis Pressestelle Holger Glaremin Telefon: 0291/9020-1140 E-Mail: pressestelle.hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de

Original-Content von: Kreispolizeibeh?rde Hochsauerlandkreis, übermittelt durch news aktuell

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