POL-DO: Handysünder im Fokus – Polizeikontrolle: eine Bilanz

von Dorfinfo Euro-Press - - Veröffentlicht am 23. 01 2017
Dortmund (ots) – Lfd. Nr.: 0082

Handysünder standen gestern (19.1.) bei Verkehrskontrollen der Polizei in Dortmund und Lünen im Fokus.

Und das nicht ohne Grund: Für viele Verkehrsteilnehmer ist die Teilnahme am Straßenverkehr ohne die Nutzung eines Smartphones fast undenkbar geworden. Heutzutage ist man eben immer und überall erreichbar. Das genau dieser Umstand lebensgefährlich sein kann, wird oftmals erst bewusst, wenn es bereits zu einem schweren Unfall gekommen ist.

Bei 50 km/h 1 Sekunde auf das Handy schauen = 14 Meter Blindflug!

14 Meter…das hört sich erst einmal nicht viel an, was sind schon 14 Meter? 14 Meter sind z. B. etwas mehr als 5 Stockwerke eines Wohnhauses, die Länge eines Reisebusses mit ca. 80 Sitzplätzen oder 8 Menschen von je 1,75m Körpergröße übereinandergestapelt. Auf diese Strecke passen jede Menge Menschenleben!

„Mit dem Wissen, mit einem Blick auf das Handy blind am Straßenverkehr teilzunehmen, gefährde ich nicht nur mich sondern auch andere“, so Polizeipräsident Gregor Lange. „Telefonieren im Straßenverkehr ist rücksichtlos, gefährdend und auf jeden Fall hart zu bestrafen. Mit unseren Kontrollen wollen wir sensibilisieren und im besten Fall Gesundheit und Leben schützen! Ich appelliere daher an alle Verkehrsteilnehmer: Hände weg vom Handy – kommen Sie sicher an!“

Hier eine kleine Bilanz der Kontrolle: Dortmund (Borsigstraße und Westfalendamm) 186 kontrollierte Fahrzeuge, 25 Ordnungswidrigkeitenanzeigen (OWI) Handy, 1 Verwarngeld (VG) Handy Radfahrer , 2x VG Gurtverstoß, 3 OWI Gurtverstöße Kinder, 13 VG Abbiegeverstöße, 1 OWI Vorfahrtverstoß, 1 VG Vorfahrtverstoß, 3 VG Radfahrverstoß, 5 VG sonstige Verstöße, 7 OWI sonstige Verstöße und eine Verkehrsvergehensanzeige Steuervergehen.

Lünen (Viktoriastraße) 91 kontrollierte Fahrzeuge, 14 OWI Handy, 6 VG Gurtverstoß, 2 OWI Gurtverstöße Kinder, 1 VG Radfahrer, 7 OWI sonstige Verstöße.

Der Polizeipräsident kündigte weitere Kontrollen und konsequentes Einschreiten an: „Wir werden diese Entwicklung im Auge halten und auch zukünftig Kontrollen durchführen. Also achten Sie auf sich und rechnen Sie mit uns!“

Rückfragen bitte an:

Polizei Dortmund Cornelia Weigandt Telefon: 0231-132 1022 Fax: 0231 132 9733 E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.de http://www.polizei.nrw.de/dortmund/

Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell

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