Märkischer Kreis: Inge Kohlgrüber vom Fachdienst Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises verabschiedet

von Hans-Cramer - - Veröffentlicht am 12. 09 2017

Abschied vom MJO

Dirigent Thomas Grote vom MJO dankt Inge Kohlgrüber für die gute Zusammenarbeit. Foto: Ulla Erkens/MJO

Märkischer Kreis.(pmk) . Das letzte Konzert für dieses Jahr ist gespielt, und die Ausschreibungen für die Winterphase des Märkischen Jugendsinfonieorchesters sind raus. Für Inge Kohlgrüber vom Fachdienst Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises ist es Zeit, so langsam Abschied zu nehmen. Seit der Gründung des MJO 1989 war sie stets die Ansprechpartnerin für Dirigenten, Dozenten, Orchestermitglieder und Eltern. Sie kümmerte sich unter anderem um die Unterbringung und Verpflegung der jugendlichen Musiker in den Probenphasen, um den Transport der Instrumente, die Konzertorte und den Kartenverkauf.
Schon in der Gründungsphase des Märkischen Jugendsinfonieorchesters war die studierte Gymnasiallehrerin für Englisch und Sozialwissenschaften stets bei den Gesprächen dabei. „Das MJO war dem damaligen Oberkreisdirektor Dr. Bernhard Schneider immer ein besonderes Anliegen“, erzählt Inge Kohlgrüber. Ein Glücksgriff war dabei der Dirigent Gerhard Michalski als Stipendiat der Märkischen Kulturkonferenz (MKK). Mit ihm nahm das Projekt erst Fahrt auf. Er stellte damals auch den Kontakt zum heutigen Dirigenten Thomas Grote her und holte ihn als Cello-Dozent mit ins Boot. Gerhard Michalski leitete das MJO 10 Jahre lang. Ihm folgten Hermann Bäumer und Carolin Nordmeyer. Seit 2012 ist Thomas Grote der künstlerische Leiter.
„Ich werde die langen Telefongespräche mit Inge Kohlgrüber vermissen“, sagte Grote sichtlich gerührt bei der offiziellen Verabschiedung beim Festkonzert zum 25-jährigen Partnerschaftsjubiläum des Märkischen Kreises und des Landkreises Elbe-Elster im Kulturhaus Lüdenscheid. Landrat Thomas Gemke dankte ihr, dass sie sich immer mit viel Herzblut für das MJO und die Kultur engagiert hat. Im Dezember geht die Kreisbedienstete nach 37 Jahren bei der Kreisverwaltung in den Ruhestand. Dabei war sie zeitweise auch für die Märkische Kulturkonferenz, den Kreisheimatbund, das Projekt „Unser Dorf soll schöner werden“ und ganz zu Anfang für das Jugendbildungswerk zuständig.

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