Junge Union fordert „Digitale Agenda“ für Sundern

von Dorfinfo Lokal Press - - Veröffentlicht am 13. 11 2017

Sundern. Die Junge Union Sundern wünscht sich eine „Digitale Agenda“ der Stadt Sundern, die sich an dem Motto der Arnsberger Stadtverwaltung „Digital zuerst“ orientiert.
Schon 2014 forderte die JU zusammen mit der CDU ein Social-Media-Konzept für die Stadt Sundern und beantragte in 2016 eine Sundern-App. Beide Projekte wurden jedoch seitens der Stadtverwaltung und des Bürgermeisters bisher nicht weiterverfolgt bzw. im politischen Raum nicht weiter erörtert.
Die Junge Union fordert eine „Digitale Agenda“, bei der man alle Services der Stadt durchleuchtet und prüft, ob man diese auch online anbieten kann, zudem sollte dabei ein modernes KommunikationsKonzept der Stadt eine zentrale Rolle spielen.
Beispiele einer digitalen Stadtverwaltung sind unter anderem, dass man Online seine Abfallbehälter ändern kann, Sperrmüll anmeldet, eine erweiterte Meldebescheinigung beantragen kann und Gebühren Online bezahlt.
„Wir sollten die Chance nutzen und das Rathaus bürgerfreundlicher gestalten. Gerade für berufstätige Mitbürger und Schüler ist es eine Erleichterung, nicht zu den Öffnungszeiten des Rathauses seine Anliegen erledigen zu müssen, sondern es online abwickeln zu können“, so JU-Vize Fabian Blome.
Auch besteht dadurch die Möglichkeit, die Stadtverwaltung durch standardisierte Online-Verfahren zu entlasten. „Selbstverständlich sollte dabei die Möglichkeit bestehen bleiben, alle Dinge auch im Rathaus erledigen zu können – aber Online-Services gehören heute einfach dazu, auch unsere Stadt muss den digitalen Wandel mitgehen“, resümiert JU-Vorsitzender Adam Walczak.
In Arnsberg gibt es seit geraumer Zeit eine sehr erfolgreiche „MeldeApp“, mit der man ohne großen Aufwand der Stadt seine Anliegen übermitteln kann, ohne erst langwierig Ansprechpartner und Kontaktmöglichkeiten ausfindig machen zu müssen. Seit der dortigen Einführung der „MeldeApp“ im Jahre 2014 gingen auf diesem Wege mehr als 1.000 Meldungen bei der Stadt ein. Der große Vorteil liegt in ihrer unmittelbaren und einfachen Anwendbarkeit: Die Probleme der Bürgerinnen und Bürger liegen oft auf der Straße –  beim Spaziergang, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Gassigehen fallen die Ärgernisse auf. Mittels der App kann die nicht funktionierende Straßenbeleuchtung, illegale Abfallentsorgung, Vandalismusschäden oder Stolperfallen direkt, wenn gewünscht auch mit Foto und GPS-Daten, an die Verwaltung übermittelt werden. Letzteres ist beispielsweise sehr hilfreich, wenn man beim Spaziergang einen Mangel entdeckt, ihn melden will, aber eine genaue Ortsbeschreibung schwierig ist – mit den GPS-Daten ist dieses kein Problem. Dieser Online-Bürgerservice sollte in einer „Digitalen Agenda“ berücksichtigt werden, so der JU-Vorstand.
Auch fordert die Jugendorganisation der CDU ein modernes Kommunikationskonzept, welches sich nicht nur auf Pressemitteilungen und Berichte auf der städtischen Internetseite beschränkt, sondern Plattformen wie Facebook, Twitter, Instagram und Apps berücksichtigt. „Hierbei sollten sich Stadtmarketing und die Stadt Sundern zusammentun –  damit die Stadt ein einheitliches modernes Auftreten entwickelt und nicht wie bisher mit doppelten Strukturen fährt“, wünscht sich Fabian Blome.
Die CDU reagierte positiv auf den Vorstoß der Jungen Union und sendete diese Forderungen als Antrag an den Bürgermeister. „Dieser neue Anlauf ist ein Dreiklang aus notwendiger Digitalisierung, Entlastung des knappen Rathauspersonals und Schaffung von mehr Bürgerfreundlichkeit“, so CDUVorsitzender Stefan Lange.

 

 

Digitale Stadt der Zukunft hier: „Digitale Agenda“ für Sundern

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
die Junge Union Sundern wünscht sich, dem Beispiel der Stadt Arnsberg folgend, dass sich die Verwaltung intensiv mit den Möglichkeiten digitaler Angebote vor allem im Bereich des Bürgerservice auseinandersetzt. Bei allen Angeboten des Bürgerservice der Stadt Sundern sollte geprüft werden, ob diese nicht auch online bereitgestellt werden können. Dem bewährten Beispiel Arnsbergs folgend sollte im Rahmen dieser Planungen die Einrichtung einer sogenannten „MeldeApp“ berücksichtigt werden, mit der Bürgerinnen und Bürger ohne großen Aufwand und kostenlos der Stadt ihre Anliegen und Beschwerden übermitteln können. Seit der Einführung der dortigen Melde-App im Jahr 2014 gingen auf diesem Wege mehr als 1.000 Meldungen bei der Stadt Arnsberg ein. Mit Hilfe der App ist es den Bürgern und der Wirtschaft möglich, Vorschläge einzubringen oder auf Probleme hinzuweisen. Dadurch sind schnellere Prozesse zielführend einzuleiten und die Hinweise, Anregungen und Beschwerden helfen der Verwaltung, ihre Arbeit zu verbessern und aus Fehlern zu lernen.  Der große Vorteil an der Nutzung der App liegt in ihrer unmittelbaren und einfachen Anwendbarkeit: Die Probleme der Bürgerinnen und Bürger liegen oft auf der Straße – beim Spaziergang, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Gassigehen mit dem Hund fallen die jeweiligen Ärgernisse auf. Mittels der App können die nicht funktionierende Straßenbeleuchtung, illegale Abfallentsorgung, Vandalismusschäden oder Stolperfallen direkt, unkompliziert und – wenn vom Bürger gewünscht – auch mit Foto und GPS-Daten an die Verwaltung übermittelt werden. Letzteres ist beispielsweise sehr hilfreich, wenn ein Bürger einen Mangel beim Spaziergang melden will, er aber nicht genau weiß, wo er sich befindet.  Es sollte die Chance genutzt werde, das Rathaus durch erweiterte Online-Angebote bürgerfreundlicher zu gestalten, denn eine bürgerfreundliche Verwaltung lebt von den Anregungen und Meldungen seiner Bewohner. Die Melde-App kann den bereits bestehenden Bürgerservice verbessern und der Verwaltung helfen, besser zu handeln und zur Digitalisierung beizutragen. Aus Sicht der CDU-Fraktion ergeben sich durch erweiterte digitale Angebote und standardisierte Online-Verfahren auch und insbesondere für das ohnehin knappe Personal im Rathaus bzw. im Bürgerbüro Möglichkeiten der Arbeitsentlastung.  Zudem fordert die Junge Union nach den Anläufen im Jahr 2014 mit der Forderung nach einem Social-Media-Konzept der Stadt Sundern und nach der Forderung nach einer SundernApp im Jahr 2016, die leider seitens der Stadtverwaltung bisher nicht weiter ver-folgt bzw. im politischen Raum nicht weiter erörtert worden sind, nun eine umfassende „Digitale Agenda“. Im Rahmen dieser Agenda sollen nicht nur vorhandene Angebote auf Digitalisierungsfähigkeit geprüft werden, sondern auch ein Kommunikationskonzept der Stadt Sundern erarbeitet werden, das sich nicht nur auf Pressemitteilungen und Berichterstattung auf der städtischen Internetseite beschränkt, sondern Plattformen wie Facebook, Twitter, Instagram und Apps berücksichtigt.  Hierbei sollten sich das Stadtmarketing und die Stadt Sundern zusammenschließen – auch damit Sundern künftig einen einheitlichen und modernen Auftritt in der digitalen Welt entwickelt und nicht mit doppelten Strukturen fährt, wie das in der Vergangenheit der Fall war und bis heute ist.  Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Sundern begrüßt und unterstützt diese Vorschläge der Jungen Union und beantragt deshalb die Einführung einer „Melde-App“ und die Erstellung einer „Digitalen Agenda“ für Sundern

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